Racing Team Herzogtum Lauenburg auf großer Tour

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Startvorbereitungen an der Deutsch-Dänischen Grenze, ganz im Nordwesten der Republik. Foto: Racing Team Herzogtum-Lauenburg e.V.
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Von Carsten Lippitsch

232 Kilometer am Stück in unter acht Stunden mit knapp 1.250 Höhenmeter quer durch Schleswig-Holstein? Wer macht den sowas? Wir! Warum? Weil wir Bock drauf haben!

Früh um 5 Uhr haben wir uns in Ratzeburg getroffen, um zusammen an den Nord-Westlichsten Zipfel (Festland) zu fahren, den das Land zu bieten hat. Auf der Fahrt dorthin regnete es wirklich schlimm und die Stimmung sank merklich ab. Aber dort wo wir hin wollten war es trocken und so sollte es die ganze fahrt über dann auch bleiben. Sonne mit 22 Grad! Für einige zum ersten Mal kurz/kurz!

Hier an der Deutsch-Dänischen Grenze mit Wildschweinzaun ist das Land platt und der Blick geht weit. Gut gelaunt und voll motiviert, starteten Johan, Silas, JK, Kai und Jonas in das Abenteuer eine Langstrecke zu fahren, was alle noch nie zuvor getan haben! Um 9 Uhr ging’s los.

Fahrt mit der Fähre über die Schlei. Foto: Racing Team Herzogtum-Lauenburg e.V.

Direkt angelatscht (weil ist ja topfeben hier) ging es mit mächtig Dampf von der Nordseeküste nach Handewitt bei Flensburg. Dort schwenkten wir leicht gen Süden, um bei Missunde die Schlei mittels einer Fähre zu überqueren. Weiter ging es Richtung Eckernförde durch die Hüttener Berge mit einem kleinen, wehmütigen Gruß Richtung Ascheffel…. Die Hügel drückten die Jungs weg wie nix. Durch Kiel wurde sich wirklich gequält. Schrecklich!

Über Preetz ging es nach Plön in die Holsteinische Schweiz mit einem Wink gen Malente.
Einige merkten nun schon Ihre Beine. Aber alle hielten tapfer durch. Über Ahrensbök und Stockelsdorf ging es rein nach Lübeck. Herrliche Stadt und super zu durchfahren!

Nun der Endspurt. Stallgeruch breitete sich aus und ließ die Jungs noch mal alles geben! In Ratzeburg wollten es alle wissen und zogen das Tempo nochmal an. Die Ampel am Rathaus, hoch zum Marktplatz bremste sie leider noch einmal aus. Aber dann! Kaum war die Ampel auf Grün, sprinteten die fünf den Berg hoch, als wenn es kein Morgen mehr gibt. Glücklich, aber auch mächtig geschafft haben wir uns alle gefreut das Ziel erreicht zu haben.

Jeder ist über sich hinaus gewachsen und hat persönliche Rekorde aufgestellt. So soll es sein!

Carsten Lippitsch, Racing Team Herzogtum Lauenburg e.V.