Ratzeburgs Straßenbeleuchtung wandelt sich umweltfreundlich

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Ratzeburgs Straßenbeleuchtung wandelt sich umweltfreundlich wie hier in der Schmilauer Straße. Foto: Stadt Ratzeburg
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Ratzeburg (pm). Zum Jahreswechsel 2019 ist die Stadtwerke Ratzeburg GmbH (Anteilseignerin der Vereinigte Stadtwerke GmbH) auf Beschluss der Stadtvertretung mit dem Betrieb der städtischen Straßenbeleuchtung beauftragt worden. Es wurde ein Beleuchtungsvertrag geschlossen, dessen Ziel es ist, eine bürgerfreundliche, sichere, preisgünstige, effiziente und umweltverträgliche Straßenbeleuchtung mit den rund 2.000 städtischen Beleuchtungspunkten zu gewährleisten. Im Vordergrund steht dabei die möglichst zeitnahe Modernisierung der städtischen Beleuchtungsinfrastruktur, die teilweise noch aus den 60er Jahren stammt.

Die Umrüstung erfolgt durch die Vereinigte Stadtwerke. Nach über einem Jahr lässt sich ein erstes Resümee dieses Modells ziehen, von dem sich die Stadt insbesondere auch eine deutliche Verbesserung ihrer CO2-Bilanz erhofft. Das Ergebnis ist vielversprechend.

Seit 2019 wurden bisher 287 Leuchten in der Vorstadt und 50 Leuchten auf dem St. Georgsberg 50 Leuchten durch moderne LED-Lichtmasten ersetzt. Diese sind besonders energiesparend und sorgen für eine deutliche CO2-Einsparung bei gleichzeitig optimaler Ausleuchtung von Fahrbahnen und Wegestrecken. Bis zum Ende des Jahres 2021 werden insgesamt rund 800 weitere Leuchten entsprechend auf LED umgerüstet sein. Durch diese Umrüstung können jährlich zirka 180.000 Kilowattstunden eingespart werden. Dies entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 65 Haushalten und führt zu einer jährlichen Einsparung von rund 76 Tonnen CO2. Neben dem geringeren Energieverbrauch liegen die Vorteile der LED-Technologie in der höheren Lebensdauer der Leuchtmittel. Zudem lassen sich durch Lichtlenkung Streuverluste verringern und die so genannte „Lichtverschmutzung“ reduzieren.

Derzeit erfolgt die Umrüstung der Beleuchtung in der Schweriner Straße. Anschließend werden weitere Leuchten in der Vorstadt in den Bereichen Dermin und Mühlengraben ersetzt. Danach erfolgt die weitere Umrüstung auf dem St. Georgsberg.