DRK-Seniorenhaus Berkenthin freut sich über Behelfsmasken der LandFrauen

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Frau Peipers, DRK Seniorenhaus, Marianne Busch, Schriftführerin Landfrauen Berkenthin, Frau Wegner, DRK Seniorenhaus, Renata Wenz, Beisitzerin Landfrauen Berkenthin. Foto Hannah Wenz
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Berkenthin (pm). Sie sind nicht nur in aller Munde, sondern auch davor: Sogenannte Behelfs-Mund-Nasen-Masken (BMNM) werden vielerorts dringend zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus gebraucht. Zahlreiche soziale Einrichtungen suchen händeringend nach derlei Schutz. Deswegen setzten sich die LandFrauen und die Jungen LandFrauen des KreisLandFrauenVerbandes Herzogtum Lauenburg e.V. an die Nähmaschinen und produzierten, was das Zeug hielt.

Auf Kreisebene eingerichtete zentrale Sammelstellen verteilen die Masken und versorgen Nähwillige auf Anfrage mit Material. Berge an Gummibändern wurden gespendet – teilweise Jahrzehnte hatten die nun heiß begehrten Gummis in den Schubladen auf ihre Verwendung gewartet und feiern nun ein Comeback, von dem wohl nur Klopapier und frische Hefe sonst ein Lied singen können. Großer Dank gelte laut den Landfrauen allen Spendern von Stoffen und Gummibändern sowie den vielen „Engeln an den Nähmaschinen“, die im Akkord unzählige Masken genäht haben.

Für die LandFrauen Berkenthin und Umgebung wurde die Aktion von der Vorstandsbeisitzerin Renata Wenz aus Niendorf bei Berkenthin koordiniert. Optimistisch fasst sie die Nähaktion zusammen: „Wir LandFrauen sind flexibel und dynamisch: Statt, wie geplant, im Mai Wachstücher herzustellen, haben wir eben die Baumwolle zu Behelfs-Nase-Mund-Masken verarbeitet.“ Die stellvertretende Kassenführerin Roswitha Tietzel hat bisher neben vielen weiteren fleißigen Näherinnen alleine über 100 BMNM gefertigt.

Am 21. April übergab Renata Wenz in Begleitung von Marianne Busch, Schriftführerin der LandFrauen Berkenthin, einen Teil ihrer selbstgenähten Masken an Frau Peipers und Frau Wegner vom DRK Seniorenhaus in Berkenthin. Die Freude war groß und zum Dank gab es einen großen Blumenstrauß. Das Seniorenhaus würde sich über weitere Masken freuen, da der Bedarf noch lange nicht gedeckt ist. Weitere Stoffspenden, Gummibänder und hilfreiche Näherinnen willkommen.

Nähere Informationen gibt Renata Wenz unter der Telefonnummer 04544 674.