Die SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Bockey fordert: ‚Schwimmen und Schwimmen lernen – Chancen in der Corona-Zeit! – Das sollten wir unter Auflagen jetzt erlauben!‘

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Landtagsabgeordnete und Kriminalbeamtin Kathrin Wagner-Bockey (SPD). Foto: Kai Treffan

Herzogtum Lauenburg (pm). In den kommenden Tagen wird die Landesregierung darüber beraten, in welcher Form welche Sportaktivitäten zeitnah erlaubt werden sollen. Gestern (17.4.) tagte der Innenausschuss im Vorwege per Telefonkonferenz. Dazu die SPD-Landtagsabgeordneten Kathrin Bockey: „In diesem Zusammenhang habe ich mich bei Innenminister Grote dafür stark gemacht, dass das Schwimmen zu sportlichen und gesundheitlichen Zwecken schnell wieder erlaubt sein sollte. Baden und Toben im Wasser und überfüllte Freibäder werden wir in diesem Sommer sicher nicht so schnell erleben. Aber landesweit schwimmen tausende Menschen, um gesund zu bleiben und es ist der klassische Freizeitsport für die Sommersaison in unseren Freibädern zum Beispiel in Lauenburg, Büchen und Geesthacht.“

Bockey weiter: „In einem Eckpunktepapier der Staatskanzlei gibt es konkrete Hinweise darauf, dass man für Mai über neue Sportregelungen nachdenken möchte. Kathrin Bockey, sportpolitische Sprecherin für die SPD im Landtag sagt dazu: „Wenn man im Innenministerium die Fragen bewegt, Segeln, Reiten, Leichtathletik und Tennis zu erlauben, dann darf Schwimmen nicht fehlen! Darauf habe ich Innenminister Grote gestern explizit noch einmal hingewiesen.“

Das Risiko einer Ansteckung an der frischen Luft in einem Freibad sei als gering zu bewerten, wenn es darum geht „seine Bahnen zu ziehen“. „Als sportpolitische Sprecherin würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen: Ich wünsche mir, dass die Landesregierung allen Bädern die Möglichkeit gibt, in kleinen Gruppen mehr Schwimmunterricht anzubieten! Wenn die ganzen Nichtschwimmerbecken nicht genutzt werden können für den reinen Spaßbetrieb, eröffnet dies vielleicht andere Chancen. Vielleicht können wir in diesem Sommer intensiver als sonst Schwimmkurse anbieten und damit das Personal in unseren Bädern sinnvoll einsetzen!“ Eine Regulierung der Besucherzahlen und damit ausschließlich Einzelumkleidemöglichkeiten sollten lösbare Probleme darstellen“ erklärt Bockey.