Tierschutzvereinen und Tierheimen brechen wegen Corona die Spenden weg

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Katze im Tierheim Mölln. Foto: hfr
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Mölln (pm). Die Corona-Krise macht auch vor den Tieren nicht halt. „Futterboxen in Geschäften und Lebensmittelmärkten werden kaum noch gefüllt. Die Tiervermittlung läuft inzwischen mancherorts auf Sparflamme oder ist teilweise ganz zum Erliegen gekommen.
Bitte sprechen Sie mit ihrem zuständigen Tierheim, ob dort eventuell Hilfe benötigt wird“, so der Aufruf von Gaston Prüsmann, 1. Vorsitzender Tierschutz Mölln-Ratzeburg und Umgebung.

Das Tierheim Mölln benötige zum Beispiel hochwertiges Nassfutter für Hunde und Katzen sowie Heu. In der Vergangenheit habe man normales Futter eingekauft und mit hochwertigem Futter aus Spenden gemischt. Futterspenden und Heu können auch im Tierheim, Zeppelinstraße 13, in Mölln abgegeben werden. Prüsmann: „Bitte vorher dort anrufen. Mitarbeiter kommen dann ans Tor und nehmen die Spenden entgegen.“

Selbstverständlich kann man auch weiterhin die bekannten Futterboxen benutzen. Bei größeren Mengen holt das Tierheim, nach telefonischer Rücksprache, auch gerne ab.

Durch den Wegfall von Veranstaltungen und Infoständen ist natürlich ein weiterer Einbruch an Einnahmen erfolgt. „Vergesst bitte unsere Tiere nicht“, so Gaston Prüsmanns dringender Appell.