Was tun, gegen die Langeweile in der Coronakrise?

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Das Coronavirus hat auch das Herzogtum Lauenburg mit seinen Gemeinden im Griff. Ausgangssperre in der Diskussion, geschlossene öffentliche Einrichtungen, die Wirtschaft maximal auf Sparflamme, Kontaktverbot. Schleswig-Holstein hatte schon früh Maßnahmen ergriffen, um die ganz großen Einschnitte für die Einwohner zu umschiffen. Dennoch wurden mehr als 1830 positiv auf den Coronavirus getestete Fälle gemeldet. Da die Menschen, wenn möglich, zu Hause bleiben sollen, fällt vielen die Decke auf den Kopf. Was also kann getan werden, um dem „Wahnsinn“ in den eigenen vier Wänden zu entrinnen?

Grundsätzlich war die Zeit nie besser, um endlich einmal etwas anders zu machen. Dass das nicht alle zu begreifen scheinen, zeigt der aktuelle „Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus in Schleswig-Holstein“. Denn in diesem sind klare Bußgelder definiert, die uneinsichtige in der Corona-Pandemie wegen Verstößen zu zahlen haben. Schließlich geht es um nicht weniger als um Menschenleben. Der Großteil allerdings hält sich an die Vorgaben der Regierenden und setzt die geltenden Einschränkungen um.

Dabei kann es leicht zu Langweile kommen. Schließlich ist der Großteil im Alltag so eingebunden, dass kaum Zeit bleibt, um das Leben zu reflektieren. Das Coronavirus zwingt den Menschen nun jedoch dazu, sich mit sich selbst oder mit seiner Familie auseinanderzusetzen. Wo früher eine Flucht vor der Verantwortung möglich war, steht heute das direkte Miteinander. Umso wichtiger ist es, den Gegebenheiten ins Auge zu blicken und die Möglichkeit als das zu akzeptieren, was sie ist: eine Chance!

Wer heute überwiegend in den eigenen vier Wänden sitzt, kann die Zeit nutzen, einfach einmal etwas anderes zu machen. Alte eingetretene Pfade können verlassen werden und Automatismen durchbrochen. Dabei ergeben sich ganz neue Perspektiven. Etwa kann sich endlich mit dem Thema, wie man Ethereum günstig kaufen kann, beschäftigt werden. Viele schieben die Kryptowährungen schon lange vor sich her, ohne den nötigen Freiraum im Alltag zu haben, sich näher damit auseinanderzusetzen. Nun kann ganz gemütlich zum Frühstück etwa, der Ethereum Kurs kontrolliert werden. Vielleicht lohnt sich ein Investment in die digitale Währung gerade in Krisenzeiten?

Dabei sollte tunlichst vermieden werden, den Fernseher als ständige Ablenkung zu nutzen. Viel sinnvoller wäre es, ein Buch zu lesen oder gar eine Sprache zu lernen. Wer lieber kreativ an die Dinge herangeht, sucht sich Projekte und Dinge, die er schon immer einmal ausprobieren wollte, aber nie die Zeit oder den Mut dazu hatte. Jetzt ist alles möglich und erlaubt, was im privaten Bereich durchgeführt werden kann. Töpfern, Ölmalerei oder selbst ein Buch schreiben. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt denn alles, was benötigt werden könnte, kommt ganz modern über den Lieferservice direkt an die Haustür.

Alternativ kann selbstverständlich die Wohnung oder das Haus auf Vordermann gebracht werden. Vielleicht wird das Schlafzimmer neu gestrichen oder der Garten in eine Wohlfühloase verwandelt. Auch wer lediglich einen Balkon sein Eigen nennt, könnte hier beginnen und als Beispiel eine Permakultur anlegen.

Fakt ist, dass die Coronakrise die meisten Menschen in ihren Wohnungen hält. Und so fühlt es sich an, als hätte die Natur der Menschheit eine Denkpause verordnet. Insofern wäre es sinnvoll, die aufgrund der Pandemie freigewordene Lebenszeit mit etwas zu füllen, das nicht nur die Zeit „totschlägt“, sondern sie mit etwas füllt, das einen tatsächlichen Mehrwert bietet.