Brackmann: Mehrgenerationenhaus Geesthacht wird auch über 2020 hinaus vom Bund gefördert

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Geesthacht (pm). „Das Mehrgenerationenhaus Geesthacht hat nun endlich weitere Planungssicherheit und kann seine erfolgreiche Arbeit für die nächsten acht Jahre fortsetzen. Wie heute vom Bundesfamilienministerium bekannt gegeben, wird der Bund auch über 2020 hinaus das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser fortführen und die bereits geförderten Mehrgenerationenhäuser auf Antrag ab 2021 weiter fördern. Das ist gerade in der aktuellen Zeit, in der fast alle Angebote und Einrichtungen geschlossen sind und viele nicht wissen wie es weiter geht, eine gute und wichtige Nachricht für Geesthacht und den Kreis Herzogtum Lauenburg“, berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, der sich seit Jahren für das Mehrgenerationenhaus Geesthacht einsetzt.

„In der aktuellen Corona-Krise zeigen die Mehrgenerationenhäuser Ihre Stärke, auf besondere Situationen schnell reagieren zu können: Sie erbringen angepasste Hilfsangebote wie Telefonnetzwerke gegen Einsamkeit, Nachbarschafts – und Einkaufshilfen, Entwicklung zahlreicher online-Angebote für bestehende Gruppenangebote insbesondere für Senioren, sowie die Organisation bzw. Fortführung von lokalen Tafeln für mittellose Menschen, Sorgentelefone und vieles mehr. Auch im Mehrgenerationenhaus OberstadtTreff in Geesthacht versuchen wir durch Telefonkontakte zu unseren regelmäßigen Besuchern die Kommunikation untereinander aufrecht zu erhalten und engagieren uns mit der Organisation eines Fahrdienstes für die uneingeschränkte Fortführung der Tafel in Geesthacht“, sagt Thomas Vagedes, Leiter Mehrgenerationenhaus OberstadtTreff in Geesthacht und einer der Sprecher des Bundesnetzwerkes Mehrgenerationenhaus.

„Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017-2020) befindet sich im letzten Förderjahr. Für viele Träger wurde mit Spannung erwartet, ob die Bundesförderung fortgesetzt wird und wenn dann unter welchen Bedingungen. Bislang wurde die Bundesförderung für 4 Jahre bewilligt. Neu ist, dass die Bundesförderung nun über 8 Jahre zugesagt wird. Fortgesetzt wird der erhöhte Bundeszuschuss von 40.000 Euro pro Jahr, den der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages erstmals für 2020 beschlossen hatte. Bis dato wurden die Mehrgenerationenhäuser mit 30.000 Euro pro Jahr und Haus gefördert“, sagt der CDU-Politiker Norbert Brackmann.

Das Mehrgenerationenhaus Geesthacht ist eines von deutschlandweit 535 geförderten Häuser und das einzige vom Bund unterstützte Mehrgenerationenhaus im Kreis Herzogtum Lauenburg. Insgesamt engagieren sich deutschlandweit mittlerweile fast 37.000 Freiwillige in den Mehrgenerationenhäusern, mit deren Hilfe über 21.000 Angebote umgesetzt und täglich mehr als 60.000 Menschen erreicht werden. Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser, vor allem in den strukturschwachen Regionen, in denen die Mehrzahl der Häuser liegt. Aber auch in den strukturstarken Regionen stellen sich die Mehrgenerationenhäuser den Herausforderungen, die von Ort zu Ort variieren und ganz unterschiedliche Maßnahmen erfordern.