Kreissparkasse schließt präventiv einzelne Filialen

1213
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Herzogtum Lauenburg (pm). Aufgrund der Corona-Krise schließt die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg ab 19. März 2020 vorübergehend einige kleine Filialen. Mit dieser Maßnahme wird alles darangesetzt, den reibungslosen Geschäftsbetrieb für die Bevölkerung im Kreis weiterhin aufrecht zu erhalten.

Die Vorgaben und Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene in Bezug auf das Covid-19 Virus werden in diesen Tagen regelmäßig angepasst. Sie haben auch starke Auswirkungen auf die Kreissparkasse. Sparkassen und Banken sind zwar nicht von einer Schließung betroffen, sollen aber gerade in dieser Zeit weiterhin zuverlässig den Menschen zur Verfügung stehen.

„Damit wir diese Grundsicherung für die Bevölkerung im Kreis gewährleisten können, haben wir eine Reihe von Maßnahmen getroffen, die darauf abzielen, das Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Kunden möglichst zu minimieren“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Kram. Wie bei vielen Firmen habe man auch eine Trennung der Mitarbeiter in den geschäftsrelevanten Bereichen vorgenommen, um im Quarantänefall nicht den Ausfall aller Mitarbeiter einer Einheit zu haben. Eine solche Trennung werde auch in den Filialen vollzogen. Diese seien im Moment ohnehin personell stark eingeschränkt, weil viele Mitarbeiter durch die Schließung der Schulen und Kitas ihre Kinder betreuen müssten.

Die großen Kreissparkassen-Filialen werden den Kunden mit allen Leistungen zu den bekannten Öffnungszeiten ganz normal zur Verfügung stehen. Zehn kleine Standorte (siehe Anhang) werden vorübergehend geschlossen. Die SB-Bereiche dieser Filialen bleiben geöffnet und gewährleisten weiterhin zuverlässig die Versorgung mit Bargeld in diesen Regionen. Kunden, die dringende Beratung benötigen oder Fragen haben, können sich jederzeit an die Telefonfiliale wenden und Termine vereinbaren. Einige Mitarbeiter aus den geschlossenen Filialen unterstützen das Team in der Telefonfiliale, um dort für die zusätzlichen Anrufe der Kunden zur Verfügung zu stehen.

„Wir empfehlen, verstärkt unser OnlineBanking, die Telefonfiliale oder die SB-Bereiche zu nutzen“, so der Hinweis von Vorstandsmitglied Udo Schlünsen. Zudem sei es sehr sinnvoll bargeldlos zu bezahlen – also Kartenzahlung oder Smartphone zu nutzen.

Die Kreissparkasse sieht sich auch in dieser Zeit der Corona-Krise in der Pflicht, die Versorgung mit Bargeld, Krediten und Finanz-Dienstleistungen sicherzustellen. Die getroffenen Maßnahmen sind dafür unerlässlich. „Wir stellen fest, dass viele Kunden sehr verständnisvoll reagieren, weil es bei allen Veränderungen letztendlich darum geht, das Risiko für uns alle zu minimieren“, so Vertriebsdirektor Jens Benthien, der in regelmäßigem Austausch mit den Mitarbeitern der Filialen steht. Sein Apell geht an alle Kunden: „Bitte achten Sie zu Ihrem und zum Schutz unserer Mitarbeiter zwingend auf den empfohlenen Mindestabstand des Bundesministeriums für Gesundheit.“

Folgende Filialen werden vorübergehend geschlossen:

Ratzeburg, St. Georgsberg
Berkenthin
Groß Grönau
Krummesse
Mölln, Berliner Straße
Breitenfelde
Schwarzenbek NordOst
Geesthacht Oberstadt
Börnsen
Aumühle