Bürgermeisterwahl in Schwarzenbek: FDP fordert Durchführung als Briefwahl

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Schwarzenbek (pm). Die Situation, die durch das Coronavirus verursacht wurde, ist ernst. Bis zum 16.03.2020 wurden allein im Kreis Herzogtum Lauenburg dreizehn Infizierungen nachgewiesen. Obschon sich eine weitere Verbreitung wohl nicht aufhalten lassen wird, ist es durch das Ergreifen einer Vielzahl von Maßnahmen zumindest möglich, die Geschwindigkeit der Verbreitung zu verlangsamen. Dies ermöglicht es den Krankenhäusern Kapazitäten aufzubauen. „Dass die Verwaltung das Schwarzenbeker Rathaus für allgemeinen Publikumsverkehr schloss, war daher vollkommen richtig, erforderlich und angemessen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Bevölkerung, aber auch dem der Verwaltungsmitarbeiter“, heißt es in einer aktuellen Meldung der FDP Schwarzenbek.

Durch den hohen Publikumsverkehr in den Wahllokalen sei laut FDP mittlerweile auch zu befürchten, dass die kommende Bürgermeisterwahl abgesagt werden muss. Für die FDP Schwarzenbek habe die Gesundheit der Bürger höchste Priorität.

„Dieses gilt auch für die vielen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Wir schlagen aus diesem Grund vor, dass die Verwaltung im Falle einer drohenden Absage der Bürgermeisterwahl prüft, in wie weit die Durchführung der Wahlgänge als reine Briefwahl möglich ist und damit auf die Wahllokale verzichtet werden kann“, heißt es bei den Liberalen abschließend.