Amtsverwaltung Berkenthin bis auf weiteres geschlossen!

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Das Verwaltungsgebäude in Berkenthin. Foto: Anders
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Berkenthin (pm). Die Amtsverwaltung Berkenthin reagiert konsequent auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Politik zur Corona-Prävention: Bis auf weiteres arbeitet ein Großteil der Mitarbeiterschaft entweder zu Hause („Homeoffice“), nimmt Urlaub oder Freizeitausgleich für angesammelte Überstunden. Im Amt selbst verbleibt nur ein Notfallstab mit Amtsdirektor Frank Hase sowie einem kleinen Kreis von Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Verwaltungsbereichen, um „die wesentlichsten Dienstgeschäfte am Laufen zu halten“.

Um den Bürgerkontakt – und damit die Verbreitung des Corona-Virus im Amtsbezirk – auf ein Minimum zu verringern, werden die Sprechzeiten ausgesetzt: Das Amt ist für Besucher geschlossen.

Für absolute Notfälle stehen zwar zwei bewährte Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros zur Verfügung, wir bitten aber um Verständnis, dass das Wort „Notfall“ dabei sehr streng ausgelegt wird und so manche Anfrage in nächster Zeit unbearbeitet bleiben muss. Laufende Sozialleistungen und Wohngeld werden aber wie gewohnt zur Auszahlung gebracht.

Als Notfall-Telefon steht die 04544 8001-0 zur Verfügung, zentrale Mailadresse ist hase@amt-berkenthin.de.

Derweil wurden unmittelbar nach der Verkündung der Schließung von Schulen und Kitas ab Montag, 16. März 2020 bis zum Ende der Osterferien (19. April 2020) die Voraussetzungen für eine Notbetreuung in Schule und Kindergärten getroffen, die zunächst in den ersten Tagen die Kinderbetreuung sichern soll, bis sich die Eltern darauf eingestellt haben.

„Wir bitten um Verständnis, dass nach den Vorgaben der Landesregierung nur Familien mit berufstätigen Eltern in für das Gemeinwohl besonderen Berufen (Gesundheitswesen, Feuerwehr, Polizei, Ver- und Entsorgung…) bei der Vergabe der Notfallplätze berücksichtigt werden können. All diese Maßnahmen erfolgen nur, um eine zu schnelle Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern und damit unser bewährtes, gut aufgestelltes Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Und denken Sie immer daran: Auch wenn Sie sich heute für jung und gesund halten, könnten Sie das Virus überall und jederzeit aufnehmen, an Verwandte, Freunde, Bekannte und auch völlig fremde Personen weitergeben, denen es nicht so gut geht wie Ihnen. Das sollten wir gemeinsam verhindern. Dafür vielen Dank“, so Amtsdirektor Frank Hase.