Schwimmen: Zwei Medaillen bei den Norddeutschen Meisterschaften über die Langstrecken

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Siegerehrung 1500m Freistil Jg. 08: (v.li.) Inga Prätorius, Mira Radtke und Zoe Reinhold. Foto: Miriam Reinhold
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Hannover (pm). Am Wochenende trafen sich die Ausdauerschwimmer im dortigen Stadionbad, um die Meister auf den Langstrecken über 400m Lagen sowie 800 Meter (m) und 1.500 m Freistil zu küren. Mit dabei aus dem Kreisgebiet die Möllner Zoe Reinhold, Jahrgang (Jg.) 2008, Noah Rühe, Jg. 2005 und RSV-Talent Quentin Janowitz Jg. 2006. Erfreulich war, dass diese drei bei ihren insgesamt acht Starts immer 50m-Bahn-Bestzeit schwammen.

v.L. Quentin Janowitz, Zoe Reinhold, Noah Rühe. Foto: Miriam Reinhold

Die Medaillenhoffnungen lagen bei Zoe Reinhold, welche ja bei der Elmshorner SHSV-Landesmeisterschaft vor vier Wochen krankheitsbedingt gefehlt hatte. Ihr erstes Rennen absolvierte sie über 800m Freistil, ging beherzt zur Sache, schwamm sehr gleichmäßig mit dem Ergebnis, dass sie sogar einige Zehntel vor ihrer Elmshorner Freistilkonkurrentin Inga Prätorius ins Ziel schwamm. Damit erreichte sie verdient die Silbermedaille hinter der Berlinerin Mira Radke und vor Inga Prätorius. Noch am gleichen Tag schwamm sie auch die 400m Lagen. Hier verpasse sie als schnellste SHSV-Teilnehmerin im Jg. 2008 mit Platz vier die Bronzemedaille knapp, da sie die Rückendistanz eine Sekunde zu langsam schwamm.

Die Männer Noah Rühe und Quentin Janowitz starteten am Samstag über 1.500m, schwammen beide deutlich besser als in Elmshorn und freuten sich über Bestzeiten. Am Sonntag mussten die Männer beginnen und schwammen jeweils 800m Freistil. Wieder konnten sich beide verbessern. Anschließend dann der letzte Start für Zoe über 1500m Freistil. Ggü. der 800m Strecke vom Vortag ging sie deutlich langsamer an und konnte sich dann auch nicht mehr genügend steigern. Trotzdem schwamm sie eine 50m-Bahn-Bestzeit und schaffte es nun hinter Mira Radtke und Inga Prätorius auf den Bronzeplatz, war damit auch zufrieden. Den letzten Start am Sonntag hatte Quentin über 400m Lagen zu bewältigen. Er gab noch einmal alles und verbesserte sich gleich um sieben Sekunden, erreichte damit einen Platz im Mittelfeld.