Vom Herzogtum in die Welt: Eine geheimnisvolle Tempelanlage und die kambodschanische Seite einer Touristenstadt

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Ta Prohm Tempel Angkor Wat2. Foto: Antje Gaedt
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Von Antje Gaedt

Kambodscha ist ein aufstrebendes Land und zieht Jahr für Jahr immer mehr Touristen an. Die meisten von ihnen möchten die aus dem Film „Tomb Raider“ berühmte Tempelanlage von Angkor Wat entdecken. Die kleine Stadt Siem Reap liegt nicht entfernt und ist idealer Ausgangspunkt zur Erkundung der Tempel von Angkor. Dabei hat die Stadt viel zu bieten.

Angkor Wat ist eine mystische Tempelanlage inmitten des Dschungels. In der Tat ist es ein beeindruckendes, riesiges Bauwerk. Als eine der größten Tempelanlagen der Welt zieht es Touristen, Historiker und Abenteurer gleichermaßen in seinen Bann. Einst Zentrum des Khmer Reiches ist die Tempelanlage auch heute noch ein wichtiges Symbol Kambodschas. Geheimnisvoll und imposant wirkt der Bayontempel, bekannt wegen seiner steinernen Gesichter. Wild und gleichzeitig malerisch der Ta Prohm Tempel, eingenommen von Würgefeigen, als wolle ihn der Dschungel wieder in Besitz nehmen. Angkor ist mystisch, geheimnisvoll und paradiesisch zur gleichen Zeit.

Siem Reap, Ausgangspunkt für Besuche von Angkor Wat, wird oft links liegen gelassen und nur zum Übernachten benutzt. Das ist wirklich schade, denn Siem Reap hat viel zu bieten und lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Ob Tempel oder Markt, alte Herren beim Schachspiel oder spielende Kinder – in Siem Reap bietet sich dem Besucher noch viel Traditionelles und typisch kambodschanisches, wenn man aus dem Touristenviertel raus fährt. Besonders interessant ist der Markt. Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch sowie allerlei kulinarische Erlebnisse sind hier zu finden. Dabei darf man nicht zimperlich sein. Es riecht schon mal ein wenig streng und angebrütete Eier sind auch nicht jedermanns Sache. Dafür ist es äußerst spannend und die Einheimischen freuen sich über erstaunte Touristengesichter.

Wenn der Abend hereingebrochen und der Magen gesättigt ist von einem leckeren Khmer Essen, dann lohnt auch ein Besuch des Touristenmarktes von Siem Reap. Hier gibt es die klassischen Souvenirs und zwischendrin auch Massagestudios. Nach einem Tag voller Kultur ist es recht angenehm hier herum zu schlendern, einzukaufen für die Lieben zu Hause und sich eine entspannende Fußmassage zu gönnen.

Bereits in dieser Serie erschienen:

Teil 1: Vom Herzogtum in die Welt: Auf nach Bali
Teil 2: Vom Herzogtum in die Welt: Rom ist immer eine Reise wert!

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Mit dem Unternehmen Travelcowboy hat sich die Möllnerin Antje Gaedt vor sechs Jahren selbständig gemacht und auf Abenteuer- und Erlebnisreisen spezialisiert – individuell und in kleinen Gruppen. Über Travelcowboy Travelcowboy.de hat sich im Laufe der letzten Jahre als spezialisierter Reisevermittler einen Namen gemacht. In 2013 gegründet hat die Geschäftsführerin Antje Gaedt das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut. Das Portfolio beinhaltet in erster Linie Kleingruppenreisen und Individualreisen in den Bereichen Abenteuer-, Erlebnis- und Mietwagenreisen. Der Fokus liegt auf dem Erleben vor Ort. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ empfiehlt Frau Gaedt gerne einen langsamen Reiserhythmus, bei dem mehr Zeit zum Entspannen und Entdecken bleibt. Bei privaten Reisen wird der Reiseverlauf nach Absprache individuell erstellt. Landestypische, meist kleine Unterkünfte und besondere Erlebnisse vor Ort werden je nach den individuellen Vorgaben in die Reise eingefügt. Somit entsteht für jeden Gast seine persönliche Wunschreise unter fachkundiger Beratung. Zur Seite stehen Antje Gaedt dabei spezialisierte und qualitativ hochwertige Veranstalter.