Michael Grönheim leitete letzte Sitzung der Gemeindevertretung Berkenthin

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Berkenthins Bürgermeister Michael Grönheim (Bildmitte) mit seinen Stellvertretern Friedrich Thorn und Gisela Bockholdt. Foto: hfr
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Berkenthin (pm). Aus gesundheitlichen Gründen hat Michael Grönheim sein Mandat als Gemeindevertretungsmitglied und somit auch sein Bürgermeisteramt zum 1. Januar 2020 zurückgegeben. Am vergangenen Montag leitete er seine letzte Gemeindevertretungssitzung.

Grönheims Stellvertreter, Friedrich Thorn, würdigte seine Leistungen und ließ die zurückliegenden 6,5 Jahre als Bürgermeister Revue passieren. Friedrich Thorn hob in seinen Dankesworten unter anderem hervor, dass Michael Grönheim die Sitzungsleitung stets mit Bedacht durchgeführt habe, dabei jeden zu Wort kommen und auch seinen trockenen Humor durchblicken ließ. „Vor allem warst du ein fleißiger Bürgermeister, der den ganzen Tag und am Abend für die Gemeinde unterwegs war“, so Friedrich Thorn. Besonders dankbar könne man Michael Grönheim auch für den Einsatz zum Erhalt des DRK-Seniorenhauses in Berkenthin sein. Große Verdienste habe er auch um die überörtliche Kooperation, beispielsweise als Vorsitzender des Beirates für Tourismus, Kultur und Regionale Entwicklung. Dazu gehöre beispielsweise die Durchführung des Stecknitz-Festes, die Eröffnungsfeier zum Kultursommer am Kanal im Jahr 2019, die Etablierung des sehr erfolgreichen Leseherbstes in der Stecknitz-Region sowie die Teilnahme an Messen und anderen Veranstaltungen.

Der Bürgerbus auf Amtsebene gehe ebenfalls auf das Engagement von Michael Grönheim zurück, außerdem die Planung zum Neubau des Feuerwehrhauses, das im kommenden Jahr gebaut wird. „Besonders wegweisend ist auch der Abschluss des Gebietsänderungsvertrages zwischen den Gemeinden Göldenitz und Berkenthin, mit dem die Gemeinde Göldenitz rund 9,5 Hektar Fläche zur Entwicklung von Wohnbau- und Gewerbeflächen in die Hände des Zentralortes Berkenthin gegeben hat“, erläuterte Friedrich Thorn. Auf die Schaffung von Wohnraum und die Ausweisung von Gewerbeflächen ging Friedrich Thorn weiter ein und verwies zum Beispiel auf die Möglichkeit zur Bebauung von Stadtvillen.

Gisela Bockholdt, zweite stellvertretende Bürgermeisterin überreichte mit Friedrich Thorn zusammen einen Blumenstrauß und ein Abschiedsgeschenk, bei dessen Übergabe es dann nochmals richtig emotional wurde.