Frühschoppen der SPD anlässlich 30 Jahre Mauerfall

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(v.li.) Manfred Börner, Dieter Schmidt, Wolfgang May, Hans-Peter Iversen und Nina Scheer. Foto: hfr
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Lauenburg (pm). Gemeinsam hatten der SPD Kreisverband Herzogtum Lauenburg, die SPD Lauenburg und die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls zu einem Frühschoppen in die Heinrich-Osterwold-Halle eingeladen. Zum Einstieg in den informativen und geselligen Vormittag begrüßte Nina Scheer die interessierten Gäste, unter ihnen die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey, und stellte Zeitzeugen vor, die sie für eine gemeinsame Zeitreise gewinnen konnte:

Neben Manfred Börner, stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender und früher Leiter der Polizeizentralstation Ratzeburg sowie Wolfgang May, ehemaliger Mitarbeiter des Bundesgrenzschutzes, berichtete auch Hans-Peter Iversen, ehemals Zöllner über die persönlichen Erlebnisse an jenen geschichtsträchtigen Tagen 1989. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war ein Film des ebenfalls ehemaligen Grenzbeamten Dieter Schmidt, der über Jahre mit seiner Kamera die Situation an der Grenze dokumentierte. Mit vielen Details aus seinen Erinnerungen referierte er eindrücklich die Geschehnisse an der Grenze und deren Öffnung.

„Der Jahrestag des Mauerfalls ist ein guter Anlass, gemeinsam einen Blick in die Geschichte zu richten. Gleichzeitig mahnt er aber auch für die Zukunft, Ungerechtigkeiten dort zu erkennen, wo sie entstehen. Wichtig ist der offene Umgang miteinander. Der Mauerfall steht für die Werthaltigkeit der friedlichen Revolution, die gar nicht genug gewürdigt werden kann“, so Nina Scheer.

Manfred Börner: „Wenngleich man über die bis heute andauernden Probleme des Einigungsprozesses nicht hinwegsehen darf, bin ich dankbar dafür, die sogenannte Wende im November 1989 hautnah miterlebt zu haben und das Eine oder Andere sowohl beruflich als auch politisch mit gestaltet haben zu dürfen.“