Wachsendes Netzwerk: Regionalmarke ‚Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele‘ mit zwei neuen Mitgliedern

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(v.li.) Ute Wilke mit Erstzertifizierung, Amtvorsteher Heinz Dohrendorff, Barbara Stock (Re-Zertifiziert mit ihrem Birkenhof in Kittlitz), Kathrin Neitzel und Jan Steinhilber (Pension & Café Sande 7) sowie Regionalmarkenmanagerin Susanne Hoffmeister. Foto: Anders
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Sande (pm/aa). Das Netzwerk der Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ wächst. Schon 109 Produkte und Dienstleistungen sind mit der Marke ausgezeichnet. Mit Kathrin Neitzel und Jan Steinhilber mit ihrer Pension mit Café „Sande 7“ aus Sande bei Ziethen und Künstlerin Ute Wilke aus Zarrentin erhielten jetzt Netzwerkmitglied Nummer 108 und 109 ihre Plaketten.

Im Jahr 1998 wurde die Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“ erstmalig an besonders umweltfreundliche Unternehmer in der Schaalseeregion vergeben. Drei Unternehmen gingen damals an den Start. „Anfangs wurden wir belächelt, inzwischen sind es 109 Partner“, bilanziert Gerd Schriefer (Förderverein Biosphäre Schaalsee e.V.) vom Vergaberat die Erfolgsgeschichte der Regionalmarke. „Wir freuen uns immer über weitere Interessenten“, so Schriefer weiter.

Die Produzenten und Dienstleister, deren Angebote mit der Marke ausgezeichnet sind, kommen aus der Schaalseeregion. Ihre Angebote und Produkte stehen in besonderem Maß für Qualität, Regionalität und Umweltfreundlichkeit. Auch wenn die Regionalmarke im Herzogtum Lauenburg noch keinen großen Bekanntheitsgrad besitzt kommen immerhin rund zehn Prozent der Netzwerkpartner aus dem Lauenburgischen. „Die Touristen sehen den Schaalsee und die Region drumrum, sie sehen keine Landes- oder Kreisgrenze“, beschreibt Susanne Hoffmeister, Managerin der Regionalmarke einen guten Grund dem Netzwerk beizutreten.

Alle zwei Jahre wird die Einhaltung der Kriterien von einer regionalen Jury überprüft. Werden alle Kriterien erfüllt, wird die Lizenz um weitere zwei Jahre verlängert. Durch die Partnerinitiative sind die Regionalmarkeninhaber miteinander vernetzt und profitieren voneinander. So müssen zum Beispiel Cafés und Restaurants, die mit der Marke ausgezeichnet sind, mindestens zwei Gerichte aus regionalen Zutaten anbieten, wovon wiederum die Direktvermarkter der Region profitieren. „Ich bin seit 2013 dabei und immer wieder beeindruckt über das Engagement der Netzwerkmitglieder“, betont Heinz Dohrendorff, Amtvorsteher vom Amt Lauenburgische See und ebenfalls Mitglied im Vergaberat.

Das Biosphärenreservatsamt unterstützt die Regionalmarkeninhaber beim Marketing ihrer Angebote und gibt zum Beispiel jährlich einen Angebotskalender heraus, der besonders bei den Touristen sehr gefragt sei. In dieser Veröffentlichung finden die Gäste der Region alles, was den Urlaub angenehm und spannend macht – vom Fahrradverleih bis zur Ferienwohnung, vom Kunsthandwerker bis zum Direktvermarkter, vom Wellnessangebot bis zur Gaststätte mit regionalen Gerichten. Auch online werden die Angebote der Regionalmarkeninhaber unter www.schaalsee.de beworben. Die Regionalmarkeninhaber
haben außerdem die Möglichkeit ihre Veranstaltungen im Veranstaltungskalender „Natur und Kultur erleben“ zu veröffentlichen, der vom Biosphärenreservatsamt jährlich in einer Auflage von 9.000 Exemplaren herausgegeben wird. Zudem profitieren die Regionalmarkenmitglieder nicht zuletzt von der Vernetzung untereinander.