Vermögen ist mehr als eine Summe

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Mit seinem kompetenten Team startet Kostja Müller (Mitte) das Private Banking der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Foto: hfr
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Ratzeburg (pm). Die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (KSK) rundet ihr Portfolio ab und bietet vermögenden Kunden zwischen Elbe und Trave jetzt auch ein Private Banking an. „Das ist ein hochqualifiziertes Angebot, das sonst nur bei Privatbanken oder Geschäftsbanken vermutet wird, das wir jetzt aber unseren privaten und gewerblichen Kunden auch anbieten können. Denn wir möchten ein rundes Paket aus einer Hand bieten und dabei mit unseren umfassenden Kompetenzen unterstützen“, erklärt Dr. Stefan Kram, der Vorstandsvorsitzende des Geldinstituts. Diskretion steht in der von Kostja Müller geleiteten neuen Abteilung im Vordergrund. „Besondere Anforderungen verdienen eine besondere Beratung. Mit unserem Private Banking verbinden wir eine kompetente Vermögensberatung mit nachhaltigen Werten und persönlicher Nähe“, so Müller.

Zum 1. Juli hat die Kreissparkasse als regionales Kreditinstitut für die Menschen vor Ort die Abteilung Private Banking gegründet. Über ein normales Vermögensmanagement geht das Angebot für Kunden im Private Banking hinaus. Müller nennt das Generationenmanagement, die Ruhestandsplanung, die Absicherung der Familie für den Risikofall und die Bewertung der Immobilienbestände als Beispiele. „Wir haben in unseren Abteilungen die Fachleute, die uns mit Rat und Tat bei Bedarf zur Seite stehen können“, sagt Müller. Das Angebot reicht dabei vom Firmenkundenmanagement bis zum Immobilienservice. „Partnerschaftlich sind wir als Berater für die Finanz- und Lebensplanung unserer Kunden da“, so Müller. Natürlich auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten der Filialen und auf Wunsch auch direkt beim Kunden.

Das Private Banking der Kreissparkasse richtet sich an besonders vermögende Menschen, die in der Region zwischen Hamburg und Lübeck zuhause sind. „Gerade in der aktuellen Phase der Zinsentwicklung ist umfassendes Wissen sehr wichtig“, weiß Müller. Mit fünf Mitarbeitern kümmert er sich um die Anliegen der Kunden der neuen Abteilung, die ihren Sitz im SparkassenCenter in Geesthacht hat. Dabei gehe es nicht nur wie bei der Vermögensberatung um die liquiden Mittel, sondern auch um das, was in Steinen angelegt ist; etwa in vermieteten Immobilien oder Produktionshallen. Unterstützt durch eine moderne Software können die Mitarbeiter beispielsweise verschiedene Szenarien beleuchten, etwa wenn die Mieteinnahmen für die Immobilien des Kunden sich anders als derzeit entwickeln sollten.

„Die ‚Sahnehaube’ bei alledem ist, dass wir hier vor Ort für die Kunden des Private Banking da sind. Gewohnt sympathisch und kompetent“, erklärt Kram, der weiß, dass in der Region ein erhebliches Potential steckt. Für diese Kunden soll es die besonderen Dienstleistungen des Private Banking geben. Müller: „Wir suchen Lösungen, die so einzigartig wie das Leben unserer Kunden sind.“

„Regional verbunden und die Welt im Blick“ lautet das Vorgehen des Teams. Eng verknüpft agieren die Berater. „So wie man es von der Kreissparkasse etwa aus dem Immobilienbereich kennt, eine ganzheitliche Betreuung mit der Suche nach der geeigneten Immobilie, der Finanzierung bei einem Kauf und der Versicherung, damit man immer auf der sicheren Seite ist, bieten wir auch beim Private Banking eine ganzheitliche Betreuung an“, erklärt Müller. Dazu gehöre beispielsweise für Unternehmer auch die Hilfestellung zur Nachfolgeregelung. „Das ist ein Prozess, den man frühzeitig starten muss, um nachher nicht in Zugzwang zu geraten“, sagt Müller. Ein Netzwerk an Fachleuten könne dabei Hilfestellung geben. Auch die Koordinierung von Absprachen mit Rechtsanwälten und Steuerberatern übernimmt die neue Abteilung der Kreissparkasse. Die Berater im Private Banking untersuchen auch Wechsel­wirkungen zwischen privatem und unternehm­erischem Leben der Kunden. Müller: „Vor allem für Not­fälle wie eine ernste Erkrankung sollte man recht­zeitig vorsorgen, damit das Unternehmen lang­fristig läuft.“

Die Sparkassen genießen bei den Menschen zu Recht ein hohes Vertrauen. „Verantwortung schreiben wir groß, als Partner für Unternehmen und Kommunen, aber vor allem natürlich für die Menschen, die in unserem Geschäftsbereich zuhause sind“, betont der KSK-Vertriebsvorstand Udo Schlünsen. Das würde auf lange Sicht den entscheidenden Unterschied beim Private Banking machen, ist er überzeugt. So würden Kundeneinlagen als Kredite an Privat- und Firmenkunden zurückfließen und den Wirtschaftskreislauf vor Ort stärken.

Die KSK als Teil der größten Finanzgruppe Deutschlands kann so auch Türöffner auf der ganzen Welt sein. „Vermögen ist mehr als eine Summe“, fasst Müller zusammen. „Nah am Leben unserer Kunden machen wir es zu einem Gewinn“, sagt er.