‚u-count‘: Schüler des Marion-Dönhoff-Gymnasiums beteiligen sich am Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstifung (DKJS)

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Von Alsou Bellmann und Lilian Kutscher (Q1b)

Mölln. Vor den Sommerferien besuchte die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) das MDG, um sich mit zwei Klassen der Oberstufe (2018/19) über freiwilliges Engagement auszutauschen und gemeinsam zu überlegen, wie soziales Engagement und Freiwilligendienste für junge Menschen attrativer werden kann. Im Rahmen dieser deutschlandweit veranstalteten Zukunftswerkstätten bekommen Jugendliche die Möglichkeit, über Themen, die sie beschäftigen, zu sprechen (weitere Informationen unter
https://www.dkjs.de/u-count/) und sich für ihre Anliegen einzusetzen.

Am Marion-Dönhoff-Gymnasium zeigte sich schnell, dass das Thema Klima und Umweltschutz den Schülern besonders am Herzen liegt. Am 13. August 2019 kam es zum zweiten Teil des Besuchs der DKJS – dem Jugendhearing. Hierbei ging es noch einmal verstärkt um die Probleme, die bei freiwilligem Engagement auftreten. In Gruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, was sie davon abhält, sich stärker zu engagieren und ob soziale Medien die Demonstrationsplattform von Morgen sein werden.
An der abschließenden Diskussion im Plenum nahm der Erste Senator der Stadt Mölln, Sven
Michelsen, sowie Torsten Wendland, Leiter des Fachbereiches Bürgerdienstleistungen und
Ordnung, teil, damit die Jugendlichen ihre Anliegen und Wünsche an die Kommunalpolitiker
Möllns weiterleiten konnten. In der Diskussion ergab sich auch, dass die Stadt Mölln ständig nach engagierten Jugendlichen sucht und viele Möglichkeiten bietet, diese jedoch zu wenig beworben werden.

Die Ergebnisse werden auf einer Abschlussveranstaltung Mitte Dezember der Bundesfamilienministerin in Berlin präsentiert und dort mit Vertreterinnen und Vertretern aller beteiligten Oberstufenklassen aus ganz Deutschland diskutiert. Den Schülern hat es Spaß gebracht, gemeinsam darüber nachzudenken, wofür sie sich einsetzen möchten und Ideen zu sammeln, wie man freiwilliges Engagement attraktiver gestalten kann. Dementsprechend erhoffen sie sich, dass ihre Wünsche in Mölln, aber auch in Berlin, erhört werden und zu einem positiven Ergebnis führen.

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