Gute-Kita-Gesetz fördert Qualität und sorgt für Entlastung

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Herzogtum Lauenburg/Kiel (pm). Andrea Tschacher und Klaus Schlie äußern sich anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Bund zum „Gute-Kita-Gesetz“. „Das Geld kommt zum richtigen Zeitpunkt – für unser Kita-Reformgesetz in Schleswig-Holstein können wir es gut gebrauchen, um für Qualitätssteigerung in den Kitas zu sorgen und eine Entlastung der Eltern und Kommunen zu bewirken“, so Klaus Schlie.

102 Millionen Euro der Bundesmittel fließen in Schleswig Holstein ergänzend zu den Landesmitteln in die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels. Die Gruppen der drei- bis sechsjährigen Kinder sollen ab Mitte 2020 als Mindeststandard durchgängig von zwei Fachkräften betreut werden. Das Land investiert dabei zusätzlich den Betrag 481 Millionen für die Entlastung der Eltern und der Kommunen. Zusätzlich hierzu kommen 89 Millionen Euro vom Bund. Diese 570 Euro Millionen sollen zur Deckelung hoher Kitabeiträge eingesetzt werden. Im September wird der Entwurf des Kita-Reformgesetzes in den Landtag eingebracht werden, um nach der Beratungsphase 2020 in Kraft zu treten.

„Ich freue mich sehr, dass dieses Gute-Kita-Gesetz auf den Weg gebracht worden ist. Seit Beginn der Jamaika Koalition 2017 wird der Zuschuss für die frühkindliche Bildung je Kind durch das Land von 2.000 auf rund 4.400 Euro in 2022 kontinuierlich erhöht“, so Andrea Tschacher. Besonders erfreut zeigten sich Andrea Tschacher und Klaus Schlie darüber, dass Bundesministerin Giffey die Zusage gemacht hat, dieses Geld dauerhaft zur Verfügung zu stellen, um so für eine hohe Qualität der Kitas über das Jahr 2022 hinaus zu sorgen.