Ein Beispiel für die nichtforstliche Arbeit der Kreisforsten

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(v.li.) Revierförster Moritz Löffelmann, Heidi Deinert-Theine (stellv. Vorsitzende Rettungshundestaffel Nordelbe), Angela Meyer (Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg), Finanzministerin Monika Heinold und Fred Schmedemann (Vorsitzender Rettungshundestaffel Nordelbe). Foto: hfr
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Herzogtum Lauenburg (pm). Anlässlich des Besuches der Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein Monika Heinold bei der Rettungshundestaffel Nordelbe im Ratzeburger Hundebusch war auch Revierförster Moritz Löffelmann von den Kreisforsten dort zu Gast. Die Mitglieder der Rettungshundestaffel und ihre Hunde demonstrierten den Ablauf einer Vermisstensuche.

Zunächst zeigten die Hundeführer ein sogenanntes „Mantrail“. Dabei folgt der Hund anhand eines Geruchsartikels der Spur einer vermissten Person und führt zielstrebig zur gesuchten Person. Anschließend wurde eine Flächensuche dargestellt. In diesem Fall durchstöbert der Hund eine größere Fläche auf menschliche Witterung.

Moritz Löffelmann zeigte sich beeindruckt vom Ausbildungsstand der Tiere. „Dieses ist aber nur möglich, wenn man den ehrenamtlichen Mitgliedern und ihren Tieren auch Räume zur Verfügung stellt, in denen sie die unterschiedlichen Arten der Suche auch erlernen und üben können. Die Kreisforsten Herzogtum Lauenburg stellen deshalb bereits seit vielen Jahren Flächen wie das Waldgebiet Hundebusch für die Ausbildung der Tiere zur Verfügung.“ Kritische Anmerkungen, dass die Hunde das Wild in den Wäldern stören und verängstigen könnten, wies er zurück. „Die Auswirkungen für das Wild sind in diesem Ausnahmefall nur gering, da es sich hier um erfahrene Hundeführerinnen und Hundeführer mit gut ausgebildeten Tieren handelt. Alle anderen Hundebesitzer haben ihre Hunde im Wald natürlich generell anzuleinen.“

Löffelmann betonte, dass dieses nur ein Beispiel für die nichtforstliche Arbeit der Kreisforsten sei. „Auch waldpädagogische Angebote können bei den Kreisforsten angefragt werden. Angesichts des Klimawandels kommt dem Wald in der Zukunft eine noch größere Bedeutung zu. Deshalb sollten insbesondere Kinder und Jugendliche frühzeitig und auch regelmäßig auf die große Bedeutung der Wälder für die biologische Vielfalt und für Klima, Wasser und Boden hingewiesen werden.“

Wer mehr über die die Angebote der Kreisforsten wissen möchte, kann sich jederzeit an die Kreisforstverwaltung in Farchau unter der Telefonnummer 04541-86150 oder per Email an kreisforstbetrieb.farchau@t-online.de wenden. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.kreisforst.de abrufbar.

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