NDR-‚Dorfgeschichten‘ in Klinkrade

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(v.li.) Bürgermeister Wolfgang Heß, Redakteurin Karin Henningsen, Kameramann Torben Müller und Tonassistentin Bea Müller. Foto: Wolfgang Tempel
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Klinkrade (pm). Der NDR kommt nach Klinkrade! Diese Nachricht riss viele Dorfbewohner aus ihrem allfreitaglichen Fernsehabend. Es folgte eine rege Kommunikation in nahezu allen existierenden Chatgruppen. Schließlich sollte das Dorf mit seinen Besonderheiten einen guten Eindruck hinterlassen.

Am Samstagvormittag des 13. Juli 2019 fanden sich dann die Redakteurin Karin Henningsen zusammen mit Kameramann Torben Müller und Tonassistentin Bea Müller beim frisch gewählten Bürgermeister Wolfgang Heß ein. Die Reihe „Dorfgeschichten“ innerhalb des „Schleswig-Holstein Magazin“ auf N3 ist kein Ortsportrait, sondern berichtet über besondere Menschen und Gegebenheiten innerhalb der Dörfer mit weniger als 1000 Einwohnern in unserem Bundesland. Bei einem Kaffee auf Wolfgang Heß‘ Terrasse gab er dem NDR-Team daher einen ersten Blick auf Klinkrades vielseitiges Spektrum.

Als erstes präsentierte Wehrführer Frank Löding Klinkrades neues Einsatzfahrzeug. Die seit März bereitstehende „First Responder“-Gruppe mit ausgebildeten Rettungssanitätern beeindruckte die Mitarbeiter des NDR, ebenso wie die Tatsache, dass der Frauenanteil bei den aktiven Einsatzkräften inzwischen bei 20 Prozent liegt.

Tonja Liedtke gab Auskunft zu den umfangreichen Aktivitäten der Klinkrader Turnerschaft, die die Mitglieder der Radsportabteilung unter Beweis stellten. Durch das Reetdach des Schäferkatens aufmerksam geworden, wurde spontan bei seiner Bewohnerin Renate Obermeyer geklingelt. Die Überraschung war groß, als sie in eine laufende Kamera blickte. Stolz konnte sie dann ihre zahlreichen Miniatur-Marktstände präsentieren.

Kai Schütt wurde zur über hundertjährigen Firmengeschichte der Schmiede interviewt. Er sorgt für den Fortbestand des Familienunternehmens mit zeitgemäßem Metallbau. Seinen Gartenaccessoires konnte selbst die Redakteurin nicht widerstehen.

Rolf Pein ist mit seinem Gasthof die Institution Klinkrades schlechthin. Weit über die Dorfgrenze bekannt sind die Discoabende und seine Qualität bei der Ausrichtung von Feiern und Festen aller Art. Seine hohe Auslastung zeugt davon, dass das allgemeine Sterben der Landgasthöfe vor seiner Tür halt machen muss. Dirk Jonscher wusste schließlich viel über das Blockheizkraftwerk des Dorfes zu berichten, das wesentlich zur guten CO2 Bilanz beiträgt.

Die vielen Blumen auf den Grundstücken beeindruckten das NDR-Team. Mit dem Vorhaben, noch einige allgemeine Impressionen des Dorfes aufzunehmen, verabschiedete es sich und ließ die Klinkrader mit der freudigen Erwartung auf den Bericht im „SH-Magazin“ zurück.