825-Jahr-Feier der Gemeinde Krummesse startet erfolgreich

Kreispräsident Meinhard Füllner lobt Krummesser Gemeinschaftsgeist

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„Gespann Bürgermeister und Stellvertretung“: Svenja Michaelis, Hans-Peter Fiebelkorn, Stefan Rieckhof (re.). Foto: hfr
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Krummesse (pm). Die Feierlichkeiten zum 825-jährigen Bestehen der Gemeinde Krummesse starteten am gestrigen Himmelfahrtstag mit einem Gottesdienst und einem Festakt. Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Gemeindevertretung Krummesse und ihrem Bürgermeister Hans-Peter Fiebelkorn gefolgt.

Zunächst nahm Pastor Ulrich Schwetasch in einer mit Begeisterung aufgenommenen Predigt das voll besetzte Festzelt mit auf die Reise durch die Geschichte der Gemeinde Krummesse. Mit Blick auf die einzigartige innerörtliche Grenzziehung Krummesse-Lauenburg und Krummesse-Lübeck und der Erwähnung als „Dorf der 1.000 Grenzen“ im Guinnessbuch der Rekorde ging Pastor Schwetasch auf Grenzen zwischen Völkern, Nachbarn sowie auch und gerade zwischen Menschen mit Grenzen in den Köpfen und Herzen ein und erntete dafür große Anerkennung und großes Lob der Besucher des Gottesdienstes.

Bürgermeister Pit Fiebelkorn dankte in seiner Begrüßung zum Festakt den vielen Menschen zur Organisation und Durchführung der Feierlichkeiten. Mit Stolz verwies er auf das Potential und die Perspektiven, die von Krummesse und der Stecknitz-Region ausgehen. Das Bestreben, Traditionen zu folgen und sich gleichzeitig den heutigen und künftigen Herausforderungen zu stellen, ist für Hans-Peter Fiebelkorn besonders wichtig. „Dies kann nur durch die Anstrengungen vieler Menschen gelingen, auf die wir bereits heute schon stolz sein können und hoffentlich auch unsere Kinder und Kinderkinder“, so Hans-Peter Fiebelkorn.

Kreispräsident Meinhard Füllner hob das ehrenamtliche Engagement der Krummesser hervor. „In Zeiten von Veränderungen und den damit verbundenen Unsicherheiten ist die Dorfgemeinschaft und die Besinnung hierauf einer der wichtigsten Punkte in unseren Gemeinden“, sagte Meinhard Füllner. In diesem Zusammenhang lobte der Kreispräsident den Gemeinschaftsgeist mit dessen integrativen Kraft und Wirkung, der von Kirche, Gemeinde, Vereine und örtliche Institutionen ausgehe und am Ehrenamt sichtbar wird. Ein besonderes Lob fand Meinhard Füllner außerdem für das Miteinander innerhalb des Amtes Berkenthin und der Stecknitz-Region, das Amtsvorsteherin Iris Runge (Sierksrade) und ihre Bürgermeister-Kollegen gern entgegen nahm.

Die stellvertretende Stadtpräsidentin Silke Mählenhoff (Lübeck) ging in ihren Grußworten auf die enge Bindung zwischen der Gemeinde Krummesse und der Hansestadt Lübeck ein, die nach ihrer Sicht an der Feuerwehr oder am Ausbau des sanften Tourismus entlang des Elbe-Lübeck-Kanals deutlich wird. Pröbstin Frauke Eiben zeigte Parallelen zur Verbindung Krummesse und Lübeck an der im Jahr 2008 vollzogenen Fusion zum Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg auf, die der Kirche gut getan habe, so die Pröbstin. Die Vorsitzende der Krummesser Dorfschaft, Hannelore Verwiebe wies mit Stolz auf die Fortschreibung der Krummesser Chronik hin. Sie überreichte Bürgermeister Hans-Peter Fiebelkorn einen symbolischen Schlüssel zur Freigabe des neuen Werks.

Die Feierlichkeiten zum 825-jährigen Bestehen der Gemeinde Krummesse gehen bis zum kommenden Sonntag weiter, siehe auch www.krummesse.de.