SPD-Antrag zu Digitalpakt an den Schulen

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Herzogtum Lauenburg (pm). In der kommenden Sitzung des Sozial- Bildungs- und Kulturausschusses des Kreises werden die Sozialdemokraten einen Antrag einbringen, um Gelder für die Digitalisierung der Schulen im Kreis einzuwerben. Gitta Neemann-Güntner, sozial-und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion zu diesem Antrag: „Wir bitten die Kreisverwaltung, im Zusammenhang mit den angekündigten 170 Millionen Euro Bundesmittel plus 17 Millionen Euro Landesmittel für den Digitalpakt an den Schulen, einen Antrag an das Land zu stellen, um

1. den Bedarf der Mittel für den Kreis Herzogtum Lauenburg anzumelden
2. zu prüfen, ob eine Matrix, nach der die Mittel verteilt werden, für den Kreis angewendet werden kann (vgl. Schulsozialarbeit). Damit würde entfallen, dass das Land sich an die Schulträger wendet, um Einzelabfragen zu starten
3. dem Ausschuss die Förderrichtlinie des Landes darzulegen
4. falls erforderlich, eine Abfrage und Bestandsanalyse der Schulen im Kreisgebiet vorzunehmen

In der Vergangenheit haben wir mit einem gerechten Verteilerschlüssel für die Mittel der Schulsozialarbeit im Kreis sehr gute Erfahrungen gemacht, das erspart den Schulen viel Arbeit, die besser in den Unterricht fließen sollte. Aber ich begrüße ausdrücklich die Bundesinitiative den Schulen nun endlich Haushaltsmittel zur Digitalisierung zur Verfügung zu stellen.“

David Welsch, gleichzeitig Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, ergänzt: „Wir fordern schon lange, die Ausbildung der Lehrer und die Ausstattung an den Schulen der Realität anzupassen. Die SPD steht für Bildung 4.0.“ Kirsten Niemann, ebenfalls  Kreistagsabgeordnete dazu: „Es besteht dringender Handlungsbedarf an den Schulen, denn andere Länder sind schon viel weiter. Heutzutage kann auf Digitalisierung nicht verzichtet werden.“