‚Wir haben es geschafft‘

17 Examinierte im DRK-Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Mölln

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Kurz vor der Examenübergabe (unten v.l.): Sarah Sewert, Katja Gerhardt, Kim Kiestra, Annika Gützlaff, (oben v.l.), Klassenlehrerin Bettina Burchert-Ziethen, Bartlomiej Orzechowski, Andy Jekubik, Frederic Götze, Lukas Zetzmann, Veronika Stoltenberg, Kim Hopp, Felix Förtser, Kevin Tietras, Melanie Agoya, Mandy Kanter und Jessica Kanthack. Foto: hfr
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Mölln (pm). Überall glückliche Gesichter: Bei den Schülerinnen und Schülern, bei den anwesenden Eltern, den Freunden und Mitarbeitern. Einigen Frisch-Examinierten war die Erleichterung anzusehen. Grundsätzlich waren alle mächtig stolz.

Im DRK-Bildungszentrum für Gesundheitsberufe des DRK-Krankenhauses Mölln- Ratzeburg in Mölln erhielten insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler ihre Examensurkunden: acht in der Gesundheits- und Krankenpflege, neun in der Altenpflege. „Ich wünsche Ihnen auf ihrem beruflichen Lebensweg das Allerbeste. Mich von Ihnen zu verabschieden, das fällt mir nicht leicht“, gestand die Leiterin des DRK-Bildungszentrums Bettina Burchert-Ziethen, die bei dem Kurs IG 03/16 auch Klassenlehrerin war.

„Auch für uns ist es sehr, sehr schwer loszulassen“, sagte Melanie Agoya (30) im Namen aller Schülerinnen und Schüler und fügte ihrer Rede auch Persönliches bei. „Die Schulzeit hier war für mich wie ein Wunder. In den drei Jahren sind so viele positive Dinge passiert“, freute sie sich, die bei ihrem Start im DRK-Bildungszentrum kaum ein Wort Deutsch sprach. Dass die Kenianerin stolz die Examensurkunde in Empfang nehmen konnte, hatte sie auch der Dozentin Britta Ohff zu verdanken, bei der sie über drei Jahre lang Deutsch lernte. Ab April wird Melanie Agoya als Gesundheits- und Krankenpflegerin im DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg weitermachen.

„Ich bin von meinen Mitschülern und von allen Lehrerinnen gut unterstützt worden“, sagte Annika Gützlaff (24), die im dritten Jahr ihrer Ausbildung schwanger wurde, ein halbes Jahr Pause machte, um dann wieder durchzustarten. Mit ihrer Tochter an der Hand, den Mann im Arm verließ sie das Bildungszentrum in dem Bewusstsein, gut qualifiziert in den Beruf starten zu können. Auch sie hat einen festen Arbeitsvertrag unterschrieben und wechselt in das Pflegeheim Birgittenhof nach Mölln. Übrigens haben alle Examinierten einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche.

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