KopF-Workshop ‚100 Jahre Frauenwahlrecht‘

170
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von
Dr. Antje Schrupp, ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Buchautorin. Foto: hfr

Geesthacht (pm). KopF bietet mit einem Tag Verspätung einen Workshop zum internationalen Frauentag an: „100 Jahre Frauenwahlrecht – was ist erreicht, was bleibt noch zu tun?“. Er beginnt am Sonnabend, 9. März 2019, von 10 bis 15 Uhr im Smux, Lichterfeldter Straße 5.

Die Zulassung von Frauen zu politischen Wahlen war ein historischer Meilenstein. Durch ihre parlamentarische Arbeit haben die Frauen in den vergangenen 100 Jahren einiges erreicht: Die Verankerung der Gleichheit von Frau und Mann im Grundgesetz, die Abschaffung diskriminierender Ehegesetze, zuletzt die Einführung des Grundsatzes „Nein heißt Nein“ in der Definition von sexualisierter Gewalt und aktuell der Kampf um die Streichung der Abtreibungsparagrafen.

Andererseits trägt die parlamentarische Demokratie weiterhin den Stempel des Männlichen. Im neuen Bundestag ist der Frauenanteil wieder gesunken – von über 36 Prozent auf nur noch gut 30 Prozent. Auf kommunaler oder Landesebene sieht es noch schlechter aus. Woran liegt das? Können Quotenregelungen auf freiwilliger Basis helfen oder brauchen wir ein Parité-Gesetz, das nur Parteien mit quotierten Listen an Wahlen teilnehmen lässt? Dabei geht es nicht nur um Quoten und Zahlen, sondern auch um den Wunsch, Politik anders zu machen.

Das 100. Jubiläum des allgemeinen Wahlrechts ist ein guter Anlass, sich darauf wieder zu besinnen, Bilanz zu ziehen darüber, was gelungen ist, aber auch darüber, was eben nicht gelungen ist. Und wieder darüber nachzudenken, wie Frauen in der Politik nicht nur „Mitmachen“, sondern Dinge grundsätzlich verändern können. Die Referentin, Dr. Antje Schrupp, ist Politikwissenschaftlerin, Journalistin und Buchautorin und lebt in Frankfurt am Main.

Der Workshop für Frauen wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und ist eine Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Herzogtum Lauenburg. Der Kurs ist für die Teilnehmerinnen kostenlos.

Für das leibliche Wohl wird von den Veranstalterinnen gesorgt. Sie erbitten dafür einen Kostenbeitrag in Höhe von 5 Euro.

Anmeldung bis spätestens 2. März bei Renate Lefeldt unter info@kopf-rz.de.

Vorheriger ArtikelGute Laune bei den Landfrauen Berkenthin
Nächster ArtikelHilfe zur Selbsthilfe im März
Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.