Andrea Tschacher: Hospizarbeit bedarf einer breiteren Wahrnehmung der Öffentlichkeit

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Andrea Tschacher aus dem Wahlkreis Lauenburg Süd, Sprecherin für Menschen mit Behinderungen der CDU-Landtagsfraktion. Foto: hfr
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Kiel (pm). Andrea Tschacher, Fachsprecherin für Hospiz in der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, sprach sich anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2019 für eine breitere Wahrnehmung der Öffentlichkeit aus: „Niemand beschäftigt sich gerne mit dem Tod, schon gar nicht mit dem Tod nahestehender Menschen. Umso schlimmer ist es dann, wenn ausgerechnet Kinder unheilbar krank werden und vor ihren Eltern sterben müssen. Die Kinderhospiz leistet in diesen Fällen wertvolle Arbeit und unterstützt die Angehörigen und Betroffenen, leistet ihnen Beistand und spendet Fürsorge. Leider ist der Umgang mit dem Tod und im Zusammenhang damit die Hospizarbeit oftmals noch ein großes Tabuthema und wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Am Tag der Kinderhospizarbeit ist es daher richtig und wichtig, auf die wertvolle Arbeit der Kinderhospiz aufmerksam zu machen und diese zu würdigen. Das Thema „Tod und Sterben von Kindern“ sollte kein Tabuthema sein, sondern in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen werden. Unser Dank und unsere Aufmerksamkeit gelten zudem den vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den zahlreichen Spendengebern, die sich in diesem Bereich engagieren und den Familien beistehen, denn ohne sie wäre eine Hospizarbeit nicht möglich.“

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