‚Lütt Bökerstuv‘ in Berkenthin

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Die beiden Vorsitzenden des Tourismusbeirates, Iris Runge und Michael Grönheim, nahmen Maß für das Logo der Stecknitz-Region, den Kanalhering, der die gläsernen Seiten der „Lütt Bökerstuv“ künftig schmücken soll. Foto: hfr
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Berkenthin (pm). Vorlesen war gestern. Jetzt wird wieder selbst gelesen – bis zum nächs-
ten „Leseherbst on tour“ in der Stecknitz-Region! Wenn die Veranstaltungsreihe mit zehn Autoren unterschiedlicher Genres, die an originellen Plätzen wie „de Börgschüün“ in Niendorf, der Diele beim „Café Brandtschatz“ in Anker, der Kornbrennerei in Krummesse … aus ihren Büchern lasen, am 7. Dezember zu Ende geht, wird es in Berkenthin Lesestoff aus
der Telefonzelle geben.

„Lütt Bökerstuv“ (hochdeutsch: kleine Bücherstube) heißt die „Bibliothek“, die gerade an der Amtsverwaltung in Berkenthin aufgebaut wurde: Eine ausgediente Telefonzelle, frisch gestrichen in den Stecknitzfarben und mit Regalen, prallvoll mit gesponserten Büchern. Vom Kinder- über Kochbuch bis zum Krimi gibt es hier alles, was des Lesers Herz erfreut. Platz für einen Kaffeeklatsch gibts in der Bücherstube allerdings nicht. Hier heißt es: Bitte einzeln eintreten! Bei schönem Wetter können sich große und kleine „Bücherwürmer“ aber im nahegelegenen Dorfpark treffen. Hier, in der herrlichen Natur, laden Bänke ein, nach Lust und Laune zu schmökern.

Die beiden Vorsitzenden des Beirates für Tourismus, Kultur und regionale Entwicklung, Iris Runge und Michael Grönheim, freuen sich, dass die Telefonzelle nach einer fast einjährigen Planungsphase endlich an Ort und Stelle steht. Gemeinsam nahmen sie jetzt Maß für das Logo der Stecknitz-Region, den Kanalhering, der noch an den drei gläsernen Seiten der
„Lütt Bökerstuv“ angebracht werden soll.

„Wer ein Buch mitnehmen möchte, sollte möglichst ein anderes dafür ins Regal stellen, damit viele Bücherfreunde recht lange ihre Freude an unserer kleinen Bücherstube haben. Das ist allerdings nicht Bedingung“, erklärt Grönheim. „Viel mehr gibt es nicht zu bedenken. Ein kleiner Wegweiser zur Nutzung befindet sich vor Ort“, ergänzt Runge. „Schön wäre,
wenn sich zwei oder drei Personen aus der Stecknitz-Region fänden, die gelegentlich nach dem Rechten schauen“, wünscht sie sich.

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