Kunstgespräch über die Restaurierung der Möllner Orgel

290
Hartmut Ledeboer während des Ausbaus der Scherer-Bünting-Orgel. Foto: Ledeboer
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von

Borstorf (pm). Beim letzten Kunstgespräch in diesem Jahr in der Werkstatt von Hans und Heidrun Kuretzky geht es um die Frage, wofür oder für wen die Möllner Scherer-Bünting-Orgel restauriert wird. Es findet am Dienstag, 11. Dezember, um 19 Uhr in Borstorf in der Möllner Straße 23 statt. Der Eintritt zu der Veranstaltung der Stiftung Herzogtum Lauenburg ist frei.

Viele haben es bereits über die Medien erfahren: Die Orgel der Möllner St. Nicolai-Kirche wird restauriert. Und schon begegnen einem Worte wie Manual, Windlade, Prospekt, Lippenpfeifen, Zungenpfeifen, Effektregister oder Sesquialtera und vieles mehr. Spannend – wer weiß denn etwas darüber? Und dann ist diese Orgel hier auch noch Hunderte Jahre alt! Die Komplexität dieses Instruments hat zur Folge, dass es zwei Jahre dauern wird, die über 2.000 Pfeifen wieder in den optimalen Zustand zu versetzen. Bei Kosten von mehr als 1,5 Millionen Euro stellen sich Hans Kuretzky Fragen wie zum Beispiel „Warum ein solch großer Aufwand?“, „Braucht Mölln überhaupt eine Orgel?“, „Wie viele Menschen kennen die Orgel in Mölln?“. Der Vorsitzende des Möllner Orgelbauvereins Hartmut Ledeboer ist Gast beim Kunstgespräch und wird mit den Teilnehmern über verschiedene Aspekte der Orgel im Allgemeinen und der Möllner Orgel im Speziellen sprechen und auch kritischen Fragen nachgehen.

Es wird um Anmeldung gebeten bei Hans oder Heidrun Kuretzky unter Telefonnummer 04543/396 oder info@kuretzkykeramik.de, alternativ bei der Stiftung Herzogtum Lauenburg unter Telefonnummer 04542/87000 und Email info@stiftung-herzogtum.de.


View Larger Map