Ratzeburg: Gedenken an Kriegsopfer am Volkstrauertag

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Engel auf dem Friedhof St. Georg auf dem Berge. Foto: Katja Launer
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Ratzeburg (pm). Der Volkstrauertag in diesem Jahr steht unter dem Gedenken an zwei große Kriege, die Europa und die Welt erschüttert haben. Am Sonntag, 18. November 2018, gibt es drei Gedenk-Gottesdienste in Ratzeburg. Pröpstin Frauke Eiben predigt um 10.15 Uhr im Ratzeburger Dom, in der Stadtkirche St. Petri findet um 18 Uhr eine Taize-Andacht statt und in St. Georg auf dem Berge lädt Pastorin Mareike Hansen zum 10 Uhr-Gottesdienst.

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Er hat – nicht zuletzt durch damals neue Waffensysteme – zu unermesslichem Leid einzelner geführt. Dieser Krieg hat das Machtgefüge in Europa grundsätzlich infrage gestellt und nachhaltig verändert.

Zu bedenken sind in diesem Jahr auch die Auswirkungen des 30jährigen Krieges, der 1618 begann. Sinnlose Schlachten im Namen der großen Kirchen, Fronten zwischen evangelischen und katholischen Christen, die zum Teil noch heute in Vorurteilen und falsch verstandener Christusfrömmigkeit weiterleben.

Besucher sind herzlich willkommen, gemeinsam mit anderen der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken und mit anderen zusammen ein Zeichen für den Frieden zu setzen.

Zu Ehren der Toten beider Weltkriege, der Soldaten der Bundeswehr und allen anderen Einsatzkräften, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren und für die Opfer von Gewaltherrschaft und Terrorismus findet zudem die diesjährige Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Sonntag, 18. November 2018, um 15 Uhr, auf dem Ehrenfriedhof St. Georgsberg statt. Der Kreisvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landrat Dr. Christoph Mager sowie der Ortsvorsitzende, Bürgermeister Rainer Voß, laden die Bevölkerung zu dieser Gedenkfeier ein.

In diesem Jahre halten Jugendliche aus dem Kirchenkreis unter Leitung von Diakon Mark Heming das Gedenken zum Volkstrauertag. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Petri unter Leitung von Martin Soberger.

Programm

Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Petri
unter der Leitung von Martin Soberger

Ansprache
Landrat Dr. Christoph Mager

Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Petri

Gedenken
mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis unter Leitung von Diakon Mark Heming

„Ich hatt‘ einen Kameraden“

Kranzniederlegung

Nationalhymne
Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Petri gemeinsam mit allen Anwesenden