Der andere Sound der 60er: das Folk-Revival in Amerika und Europa

Swinging Sixties: Musikvortrag von Jörg-Rüdiger Geschke, Fingerstyle-Gitarre und Gesang

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Musiker Jörg-Rüdiger Geschke. Foto: hfr
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Mölln (pm). Der Zeitgeist in den frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts brachte in Amerika eine Rückbesinnung auf das Traditionelle mit sich. Als bisweilen romantische Gegenbewegung zur Modernität und zum Etablierten suchte man alte Lieder, auch den alten Country-Blues. Man besann sich auf Protest-Songs aus den 20er bis 40er Jahren.

Woody Guthrie und Pete Seeger wurden Vorbilder studentischer Musik, das Folk-Revival war geboren und schwappte schnell nach Europa, wo es zunächst in Irland und dann auch in Deutschland eine eigene Musikszene hervorbrachte, in deren Folge sogar niederdeutsche Lieder von Knut Kiesewetter und Hannes Wader im anglo-amerikanischen Folk-Stil zu Verkaufserfolgen wurden. Parallel dazu wurden amerikanische Swing- und Countrystücke eingedeutscht auch hier zu Schlagern.

In der Reihe „Swinging Sixties“ gibt Jörg-Rüdiger Geschke am Donnerstag, 13. September, um 19.30 Uhr im Theater des Augustinum Mölln einen persönlichen Einblick in das Folk-Revival dieser Zeit. Neben, Projektionen, Hörbeispielen und Filmausschnitten lässt er die Musik live erklingen, wobei das eine oder andere Lied sicherlich zum Mitsingen einlädt.
Der Musiker konzertiert in Norddeutschland von der Kleinkunstbühne bis zu größeren Festivals der Genre Lied, Akustik und Folk. Seine Interpretationen der Lieder sind geprägt von solider instrumentaler Spieltechnik und ausgefeilten Arrangements.

Der Eintritt kostet sieben Euro.


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