Freiluftkino-Saisonabschluss in Zarrentin und Lassahn

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Du denkst, Du sitzt im Auenland: Lassahn am Schaalsee. Foto: Filmclub
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Zarrentin/Lassahn (pm). Die Rekordsaison 2018 neigt sich dem Ende entgegen – zum Abschluss macht das Norddeutsche Freilufktino noch einmal Station in Zarrentin und Lassahn. Los geht es am Freitag, 31. August, an der Zarrentiner Schaalsee-Badestelle mit der französischen Komödie „Das Leben ist ein Fest“:

Vor dem Fest wird fest angepackt. Foto: Universum

Der routinierten Hochzeitsplaner Max (Jean-Pierre Bacri) braucht starke Nerven angesichts eines verdorbenen Buffets, einer Hochzeitsgesellschaft im Stau, einem Fotografen, der sich komplett daneben benimmt, einer Band, die kurzfristig absagt und einem Team, das wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfällt. Max versucht zu retten, was noch zu retten ist, aber die Traumhochzeit in einem herrschaftlichen Landschloss vor den Toren Paris läuft zunehmend aus dem Ruder.

Am Sonnabend, 1. September, bildet der idyllische gelegene „Seeblick“ in Lassahn schließlich die Kulisse für den letzte Freiluft-Film des Jahres. Die bildgewaltige Natur-Dokumentation „Auf der Jagd – Wem gehört die Natur“ führt den Zuschauer in einen faszinierenden Mikrokosmos – den deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen eine archaische Welt mitten im Herzen der Zivilisation, die nicht mehr in die Zeit zu passen scheint, obwohl sie jeden unmittelbar umgibt. Der Mensch teilt diesen Lebensraum mit vielen Wildtieren – doch wer bestimmt, wie er mit ihnen zusammenlebt? Und wer gibt vor, dass sie gejagt werden dürfen? Aus Sicht von Sven Drewke, dem Vorsitzenden des Kreisjagdverbandes Ludwigslust, zeichnet die Dokumentation ein überraschend differenziertes Bild des heutigen Jägers zwischen jahrhundertealten Traditionen und den Erwartungen einer modernen Gesellschaft. „Der Film hilft aber auch dabei, Missverständnisse abzubauen, denn unser wichtigstes Anliegen ist tatsächlich der Naturschutz und nicht etwa der bloße Abschuss von Tieren“, sagt Drewke, der die Vorführung mit seinem Verband unterstützt.

Beide Filme starten um jeweils 20.30 Uhr. Wie immer gilt: Sitzgelegenheiten sind selbst mitzubringen, für das leibliche Wohl vor Ort ist gesorgt.