Beobachtung der Mondfinsternis bei Sierksrade

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Mondfinsternis bei Sierksrade am 27. Juli 2018. Foto: Frank Szemkus
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Sierksrade (pm). Die Stecknitz-Astronomen hatten zur Beobachtung der totalen Mondfinsternis 2018 eingeladen und zirka 200 Astronomie-Interessierte kamen – Jung und Alt – und säumten den Bahndamm-Radweg bei Sierksrade.

Zirka 200 Astronomie-Interessierte kamen zum Himmelsspektakel nach Sierksrade. Foto: Frank Szemkus

Auch viele Fotografen waren anwesend und brachten ihre eigenen Gerätschaften mit. Die Stecknitz-Astronomen stellten zusätzliche Teleskope und Fotostative bereit.

Die Show begann schon vor dem Erscheinen des Blutmonds; denn die Planeten Jupiter und Saturn konnten durch die Teleskope zuerst betrachtet werden – sogar deren hellsten Monde waren darin zu sehen. Um 21.30 Uhr gab es Applaus: Der verfinsterte Vollmond erschien kupferrot gefärbt am Südosthorizont und gewann rasch an Höhe und Kontur. Fotoapparate klickten ohne Unterlass und die Teleskope wurden auf ihn gerichtet.

Alle Phasen der Mondfinsternis konnten von den Anwesenden miterlebt werden. Kurze Zeit später war auch Planet Mars unterhalb des kupferroten Mondes hell und deutlich zu erkennen; viel heller als Jupiter. Und um 22.31 Uhr gab es das i-Tüpfelchen für die Teilnehmer: Die Internationale Raumstation (ISS) überquerte für sechs Minuten den Beobachtungsplatz. Viele begeisterte Teilnehmer riefen: ‚Hallo Alexander Gerst!‘

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung bei sommerlichem Wetter und guten Sichtbedingungen. Auch für das Wohl der Teilnehmer wurde gesorgt; denn es standen ausreichend Getränke und Fingerfood gegen eine kleine Spende zur Verfügung.

Die Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 und der Mars gleich daneben. Foto: Frank Szemkus

„Die Stecknitzastronomen bedanken sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für das übergroße Interesse an unserer Veranstaltung und an unserem faszinierenden Sternenhimmel“, erklärt Frank Szemkus, VHS-Kursleiter ‚Astronomie‘, abschließend.

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