‚Du hast es drauf – Zeig’s uns!‘

Auszubildende des Berufsbildungszentrums Mölln freuen sich über Werkzeugkoffer.

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Die beiden ausgezeichneten Auszubildenden, Malte Beyer und Stefanie Geske. Foto: BBZ Mölln.
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Mölln (pm). „Klasse, einfach nur klasse!“, Malte Beyer (22) kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und Stefanie Geske (24) pflichtet ihm bei: „Toll, diese Auswahl an Werkzeugen!“. Die anderen Auszubildenden der Malerklasse schauen den beiden beim Auspacken zweier funkelnagelneuer Werkzeugkisten zu. Die Anstrengung hat sich gelohnt, denn Malte Beyer und Stefanie Geske haben an der Förderaktion der Sto-Stiftung für sehr gute Auszubildende im Malerhandwerk teilgenommen und einen gut gefüllten Werkzeugkoffer erhalten, mit dem sie in diesem Sommer ihre Gesellenprüfung ablegen können.

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligten sich die Malerklassen des Berufsbildungszentrums (BBZ) Mölln mit ihren besten Auszubildenden im dritten Lehrjahr an der Förderaktion der Sto-Stiftung. Unter dem Motto „Du hast es drauf – Zeig’s uns!“ können Auszubildende mit entsprechenden Leistungen bei der Sto-Stiftung gemeldet werden. Die 100 ersten Azubis erhalten einen Werkzeugkoffer, der es in sich hat. Zudem erhalten die Auszubildenden ein Bücherpaket mit Fachliteratur, das die Vorbereitung auf die anstehende Gesellenprüfung unterstützt.

Der Berufsabschluss als Gesellin wird für Stefanie Geske, die im Malereibetrieb Markus Löffler, Grambek gelernt hat, ein erster Baustein für den weiteren Berufs- und Lebensweg sein. Zunächst möchte Stefanie als Gesellin arbeiten und später dann die Meisterschule besuchen. Langfristig kann sie sich vorstellen, als Lehrerin für den fachpraktischen Unterricht an einer Berufsschule zu arbeiten. Sie würde den abwechslungsreichen Beruf der Malerin und Lackiererin immer wieder wählen, auch wenn es als Frau auf dem Bau nicht immer ganz einfach ist. Malte Beyer wechselt von seinem Betrieb Ralf Klages von Aumühle nach Hamburg und wird auch erst einmal als Geselle arbeiten, um später die Meisterschule besuchen zu können. Ganz wichtig ist ihm, den Führerschein zu machen – der ist für den Beruf des Malers und Lackierers unerlässlich. Auch er würde den Beruf sofort wieder ergreifen, denn die Tätigkeiten sind enorm vielfältig und es gibt eine Fülle von Materialien, mit denen man sich auskennen muss. Was man seiner Ansicht nach für den Beruf mitbringen muss? Ruhe und Gelassenheit und – das gilt allerdings für jeden Beruf, die Freude und das Interesse an dem, was man tut.