Kreis stellt Projekt ‚JobKraftwerk‘ vor

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Schwarzenbek (pm). Mit dem Tool „JobKraftwerk“ können arbeitssuchende Menschen mit Migrationshintergund im Kreis Herzogtum Lauenburg künftig ihren Lebenslauf in ihrer Muttersprache eingeben und daraus ein Bewerberprofil in deutscher Sprache erstellen lassen.

Die Kreisverwaltung wird am Freitag, 18. Mai, ab 16.30 Uhr im Festsaal des Rathauses in Schwarzenbek die digitale Plattform „JobKraftwerk“ und deren Anwendungsmöglichkeiten öffentlich präsentieren. Eingeladen sind ehrenamtliche Helfer sowie arbeitssuchende Menschen mit Migrationshintergrund sowie alle Interessierten. Die Kreisverwaltung kooperiert zunächst für ein Jahr mit dem Berliner Anbieter LambdaQoppa Enterprise. Das Tool wird derzeit bereits in Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg eingesetzt. Der Kreis Herzogtum Lauenburg wird der erste Kreis in Schleswig-Holstein mit diesem Angebot sein.

Das „JobKraftwerk“ ermöglicht potentiellen Bewerbern, ihre Ausbildung, Berufserfahrung und ihr Fachwissen in verschiedenen Sprachen digital zu erfassen und daraus einen Lebenslauf in deutscher Sprache zu erstellen. Unternehmen werden künftig anonym nach bestimmten Qualifikationen suchen und über die Plattform mit ihren möglichen Wunschkandidaten in Kontakt treten können.

Auch die direkten Ansprechpartner unter anderem vom Jobcenter, Arbeitsagentur, AWO, Diakonie werden im Umgang mit der Plattform geschult um bei eventuellen Fragen der Jobsuchenden helfen zu können. Außerdem verspricht sich die Verwaltung vom „Jobkraftwerk“ eine bessere Vernetzung aller Beteiligten.

Übrigens: Die Plattform bietet auch für Menschen mit deutscher Muttersprache die Möglichkeit ein Benutzerprofil zu erstellen. Auch sie werden dann potentiellen Arbeitgebern auf der Suche nach neuen Mitarbeitern im Portal angezeigt.

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