Schulentwicklung an erster Stelle: Berkenthiner Wähler-Initiative zur Kommunalwahl

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Pflanzaktion der BWI; (v.li.) Annelie Tesche, Ute v. Keiser-Pytlik, Ute Heß und Willi Clasen von der BWI. Foto: hfr
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Berkenthin (pm). Auch nach 40 Jahren entspricht die Berkenthiner Wähler-Initiative immer noch ihrer Leitpflanze: Der Kaktus kann wunderschön blühen, aber auch unangenehm stechen.

„Vor 40 Jahren ist die BWI aus dem Protest gegen die damalige Giftmülldeponie Groß Weeden entstanden und hat in diesen Jahren viel zur Entwicklung Berkenthins beigetragen. Mit der BWI entstand einer der ersten Landschaftspläne im Lande Schleswig-Holstein, das Sportzentrum Berkenthin und vor allem auch die Schulentwicklung zur heutigen Schule Stecknitz“, erklärt BWI-Gemeindevertreter Friedrich Thorn.

Die BWI tritt auch in diesem Jahr wieder als Wählergruppe für die Gemeinderatswahl in Berkenthin an. Besonders die sozialen Themen werden in den nächsten fünf Jahren im Vordergrund der Arbeit in der Berkenthiner Gemeindevertretung aus Sicht der BWI stehen. So ist an erster Stelle die weitere Schulentwicklung zu nennen.

Die BWI will sich weiterhin für eine Oberstufe an der Schule Stecknitz einsetzen, aber auch die Schulsozialarbeit soll gegebenenfalls mit zusätzlichen kommunalen Mitteln weiterentwickelt werden. Das Ganztagsangebot an der Schule sei bisher nur der halbe Weg, den sich die BWI als Ganztag an Schule vorstellt. Eine Verschmelzung des Hort- und des Ganztagsangebotes soll entwickelt werden. Um den Standort eines weiteren Kindergartenangebotes will sich die BWI bemühen, als Träger sollte ein nicht-konfessioneller Träger gefunden werden, oder die Gemeinde selbst.

„Natürlich wird in den nächsten fünf Jahren auch das Thema Wohnen im Alter einen Schwerpunkt der Gemeinderatsarbeit darstellen. Und nicht zuletzt die unbedingt notwendige Entwicklung eines neuen Feuerwehrhauses wird die Gemeinde in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen. Hier hat die BWI als Alternativplanung ein klimafreundliches, ressourcenschonendes Bauwerk als Holzständerausführung in die Diskussion eingebracht. Es ist wichtig, dass wir als öffentlicher Träger gerade bei Neubauten beispielgebend mit ressourcenschonenden Ausführungen vorangehen“, betont Thorn weiter. Statt einer Wahlkampfveranstaltung mit Livemusik und Freibier habe die BWI in den vergangenen Tagen fast 200 Blumenzwiebeln in Berkenthin gepflanzt, „die jetzt erblühen und hoffentlich jedem Berkenthiner eine Freude sind“.