Doku über Geld fürs Nichtstun

Alle machen Urlaub, keiner geht mehr Arbeiten. Die Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommens ist eine Geschichte voller Missverständnisse.

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Der Schweizer Unternehmer Daniel Häni gründete 2006 die Initiative Grundeinkommen. Foto: GoldenGirls
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Mölln (pm). Im Rahmen der Reihe „Doku-Dienstag“ beschäftigt sich das Kino in Mölln mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ und zeigt den Dokumentarfilm „Free Lunch Society“. Die Idee klingt fantastisch und zunächst illusorisch: Unabhängig von seiner wirtschaftlichen Situation erhält jeder Bürger ein staatliches Grundeinkommen – ohne Gegenleistung.

Was zunächst wie ein soziales Hirngespinst klingt, wird aber schon seit Jahren ernsthaft diskutiert. In der Schweiz fand zu diesem Thema 2016 sogar eine Volksabstimmung statt. Entgegen der landläufigen Meinung setzen sich auch konservative Kreise ernsthaft mit dem Thema auseinander. So stellte bereits 2006 der damalige CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus erstmals sein Konzept zu einem solidarischen Bürgergeld vor.

„Free Lunch Society“ beleuchtet die verschiedenen Ideen, Möglichkeiten und bisherigen Modellversuche zu dem Thema und lässt Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu Wort kommen. Filmstart ist am Dienstag, 20. März, um 19.30 Uhr im Augustinum.