Landesregierung macht Sportstätten mit Millionenprogramm fit für die Zukunft

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Kiel (pm). Die Landesregierung will gleich mehrere regional und überregional bedeutende Sportstätten in Schleswig-Holstein fördern. Der Landtag hatte durch den zweiten Nachtragshaushalt 2017 insgesamt fünfzehn Millionen Euro für Sportstätteninfrastruktur zur Verfügung gestellt. Bis zu sieben Millionen Euro sind für die Region Kiel für den Ausbau des Holsteinstadions vorgesehen. Eine Richtlinie regelt die Vergabe der verbleibenden und bereit stehenden acht Millionen Euro in anderen Regionen Schleswig-Holsteins.

Das für den Sport zuständige Innenministerium hatte drei Bereiche festgelegt, in denen das Geld zur Verfügung gestellt werden soll, erklärte Innenstaatssekretärin Kristina Herbst: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen, dass auch in Zukunft hervorragender Leistungssport in dafür gut ausgestatteten Sportstätten möglich ist. Ich bin mir sicher, dass wir in Schleswig-Holstein eine gezielte Aufwertung der Sport-Infrastruktur mit dieser Förderung erreichen werden.“

Im Bereich Handball sind Förderungen geplant für den Ausbau der Flensburger Arena und der Hansehalle in Lübeck, der Spielstätte des VfL Lübeck-Schwartau. Aus dem Bereich Bundesstützpunkte und Landesleistungszentren sollen der Umbau einer Tennis- in eine Basketballhalle in Itzehoe, die Modernisierung der Fußballschule Malente, die Ertüchtigung der Leichtathletikanlage Buniamshof in Lübeck und die Erneuerung der Steganlage der Lübecker Rudergesellschaft gefördert werden. Ein dritter Förderbereich ist für Eishockey vorgesehen. Hieraus soll die Sanierung der Eissporthalle in Timmendorfer Strand unterstützt werden.

Mit den potentiellen Zuwendungsempfängern der Fördermittel, der staatlichen Bauverwaltung und dem Innenministerium werden nun Gespräche über die konkrete Umsetzung der ausgewählten Projekte geführt. Die Antragsteller sind in einem ersten Schritt über die mögliche Förderung informiert worden. Erst mit dem abschließenden Zuwendungsbescheid – nach Prüfung aller baufachlichen Unterlagen – wird die endgültige Fördersumme für die einzelnen Projekte feststehen.