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Es läuft. Die Nacht war erholsam. Es sind noch Brötchen da. Aufstriche haben wir auch noch genug. Der Frühstückstisch kann also das erste Mal ganz wie früher einfach gedeckt werden.

Und es macht wirklich zufrieden, dass das alles nicht fertig gekauft wurde. Zum Mittag hin klart es auf, die Sonne kommt raus, und wir brechen auf. Heute ist der Spaziergang durch das Naturschutzgebiet direkt am Meer dran. Drei Stunden. Absolute Stille. Einzig das Rauschen des Meeres, hier und dort mal ein Vogel, und das Schnarchen des Kindes aus der Karre begleiten uns. Menschenleer der Wanderweg, wieso genau noch wohnen wir in einer Großstadt? Ich ziehe so viel Kraft und Glück aus diesen Stunden.

Abends bekommmen wir Besuch von meiner Schwester und ihrem Verlobten. Der Mann backt Ciabatta und kocht den schon für gestern geplanten Rübeneintopf. Wir essen gemeinsam. Wir sind jetzt wirklich angekommen. Im Urlaub und im Experiment. Ich fühle mich so rundum gut, starre glücklich vor mich hin und vertreibe die Frage aus meinem Kopf, wie es wohl zuhause weitergeht, wenn der Mann wieder arbeitet…

In dieser Serie bereits erschienen:

Experiment Fastenzeit: Resteverwertung am Tag 1

Experiment Fastenzeit: der Ehrgeiz ist erwacht am Tag 2

Experiment Fastenzeit: Kaum was ohne Plastikumverpackung am Tag 3

Experiment Fastenzeit: Urlaub am Tag 4

Experiment Fastenzeit: Lecker Ciabatta am Tag 5

Experiment Fastenzeit: Nichts, wofür man sich schämen müsste am Tag 6

Experiment Fastenzeit: Frischkäse auf Brötchen am Tag 7