Ratzeburg (pm). Die meisten Menschen möchten am Ende ihres Lebens so lange wie möglich in ihrem Zuhause bleiben und dort auch sterben. Oft übernehmen An- und Zugehörige einen Teil der Versorgung und begleiten den vertrauten Menschen bis zum Schluss. Unterstützung durch ambulante Pflegedienste ist sehr wertvoll, dennoch bleiben Fragen offen und die Betreuenden, in der Sterbebegleitung wünschen sich mehr Sicherheit und Handlungskompetenzen zu erlangen. Durch verständliche Informationen und praktische Hilfestellungen wollen sie besser auf verschiedene Situationen in der Palliativversorgung vorbereitet sein.
In einem geschützten Raum und leicht verständlicher Form wird Grundwissen über Sterben, Tod und Palliativversorgung vermittelt und damit Ängste genommen. Durch den Austausch mit anderen können eigene Gedanken zum Thema Tod und Sterben reflektiert werden. Durch praktische Anleitung z.B. in der Mundpflege wird dem Wunsch, auch etwas tun zu wollen, Rechnung getragen.
Der Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten (Modulen) zu jeweils 45 Minuten:
Modul I Sterben als Teil des Lebens
Modul II Vorsorgen und Entscheiden
Modul III Leiden lindern
Modul IV Abschied nehmen
Der kostenfreie, halbtägige Kurs wird Ende Oktober sowohl in Berkenthin als auch in Ratzeburg in Zusammenarbeit zwischen der Ev. Familienbildungsstätte Ratzeburg und dem Netzwerk Palliativ Care, Ratzeburg angeboten. Anmeldung und Infos unter der Telefonnummer 04541 5262 oder unter www.fbs-rz.de












