Geesthacht (pm). Vom 27. August bis 7. September 2026 eröffnet vor dem Geesthachter Rathaus eine Ausstellung zum Thema Toleranz. Das Angebot ist kostenlos und für jeden frei zugänglich. Ziel ist es, neue Perspektiven auf das Thema Toleranz, aber auch ganz konkret auf die Lebenswelten anderer Menschen zu eröffnen.
Das Thema Toleranz betrifft jeden Einzelnen tagtäglich, denn wir alle wollen mit Respekt und Toleranz begegnet werden. Das Projekt kommt in Form einer mobilen Containerausstellung direkt auf den Rathausplatz. Der begehbare Raum ist von allen Seiten offen. Er zeigt an vielen Stationen, wie wichtig das Thema Toleranz auch im ganz alltäglichen ist. Im Inneren des Containers geht es um die Geschichte der Toleranz. Die Außenwände hingegen regen den Betrachter direkt zum Nachdenken an und laden zur Beschäftigung mit dem Thema ein. Die Besucher sehen Beispiele für ein respektvolles Miteinander. Die Gäste können an interaktiven Stationen selbst testen, wie tolerant sie in bestimmten Situationen reagieren würden.
Besuchende jeden Alters sollen angeregt werden, über Fragen wie „Was ist Toleranz?“, „Wie begegne ich meinem Gegenüber mit Respekt?“ aber auch „Wo liegen die Grenzen der Toleranz?“ nachzudenken und Inspiration zu erhalten, wie sie selbst sich für mehr Respekt und gesellschaftliche Toleranz einsetzen können. Das Projekt ToleranzRäume setzt der Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KlgA e.V.) um. In Zusammenarbeit mit dem GeesthachtMuseum konnte die mobile Wanderausstellung auf einer bundesweiten Tournee für einen Halt nach Geesthacht geholt werden.
Die Stadt Geesthacht bietet bereits unzählige Angebote für mehr Toleranz an, wie zum Beispiel Beteiligungsangebote im Jugend- oder Seniorenbeirat, Sprechstunden von der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und dem Frauenbeirat sowie zahlreiche Kulturangebote wie Ausstellungen, Vorträge und Lesungen. Im breit gefächerten Programm der Stadt werden unter anderem in der Volkshochschule und im GeesthachtMuseum mit unterschiedlichen Lebenswelten in den neuen und alten Bundesländern konfrontiert, Demokratiebildung betrieben aber auch auf das Thema Femizide aufmerksam gemacht. Theaterstücke wie die moderne Version von Schillers „Die Räuber“ greifen die Themen Ausgrenzung und fehlende Kommunikation in der modernen Gesellschaft auf. Mit dem App-Basierten Rundgang „FAIRLaufen“ in Geesthacht werden auch Zusammenhänge wie globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit aufgegriffen. Genau deshalb legt die Stadt viel Wert darauf, mit der Wanderausstellung mehr über das Thema Toleranz in all seiner Vielfalt aufzuklären.
Zu sehen ist die Ausstellung vom 28. August bis 7. September 2026. Offene Führungen sind jeweils am 1., 2. und 3. September um 12 Uhr oder auf Anfrage per Email an touristinfo@geesthacht.de










