• Impressum
  • Werbung
  • Karte
  • Veranstaltungskalender
Donnerstag, Juli 23, 2026
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Jugend direkt
  • Gesundheit
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Herzogtum direkt
Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
Titel Herzogtum Lauenburg

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten: 2.090 unter 3-Jährige in Kitas

NGG fordert: Familien brauchen planbare Arbeitszeiten

von Pressemitteilung
Juli 23, 2026
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten: 2.090 unter 3-Jährige in Kitas

8 Stunden sind genug: „Wer vom Chef einen XL-Arbeitstag mit 10 oder sogar 12 Stunden aufgebrummt bekommt, kann sich weder um Kinder noch um Angehörige, die zu Hause auf Pflege warten, kümmern“, sagt Anne Widder von der NGG Hamburg-Elmshorn. Die Gewerkschaft erteilt den Plänen der Bundesregierung, den 8-Stunden-Tag zu kippen, damit eine klare Absage. Foto: NGG, Nils Hillebrand, hfr

Herzogtum Lauenburg (pm). Den Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: Im Kreis Herzogtum Lauenburg gibt es für rund 2.090 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach Angaben der amtlichen Statistik bei gut 41 Prozent. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Anne Widder von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). So liege der landesweite Bedarf, den Eltern bei der Betreuungsquote von Unter-3-Jährigen in Schleswig-Holstein haben, bei 55 Prozent. Die NGG Hamburg-Elmshorn beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI).

Erhebliche Probleme sieht die Gewerkschaft jetzt auf Eltern im Herzogtum zukommen. Grund sind Pläne der Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen: „Wenn das passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der Kinderbetreuung zusammen. Denn dann kann ein Arbeitstag auch mal zwei oder sogar dreieinhalb Stunden länger werden. Mit Verlässlichkeit, die Eltern dringend brauchen, hat das nichts mehr zu tun“, sagt Anne Widder.

Denn eine verlässliche Betreuung sei gerade für berufstätige Eltern wichtig. „Meistens sind Kita- und Arbeitszeiten schon jetzt auf Kante genäht – also eng miteinander abgestimmt: Wer sein Kind in der Kita hat, der muss es auch pünktlich wieder abholen, bevor die Kita schließt. Aber wenn der Chef demnächst aus einem 8-Stunden-Tag einen Arbeitstag mit 10 oder 12 Stunden am Stück machen kann, wird es für Familien nahezu unmöglich, ihren Alltag verlässlich zu planen“, sagt Anne Widder. Am Ende beeinträchtige das sogar die Berufstätigkeit der Eltern.

Kritisch werde das auch für die Pflege: „Wer sich zu Hause – zum Beispiel in enger Absprache mit Pflegediensten – um Angehörige kümmert, kann alles gebrauchen, aber keinen XL-Arbeitstag“, sagt die Geschäftsführerin der NGG Hamburg-Elmshorn. Auch bei der Pflege gelte: „Verlässlichkeit ist das A und O“, so Widder. Schon deshalb sei die von der Bundesregierung geplante Aufweichung des 8-Stunden-Tages „Gift für alle, die im Moment alles daransetzen, den Spagat zwischen Job und Familie zu schaffen“.

Betroffen seien hier vor allem Frauen: 51 Prozent von ihnen gaben, so die NGG, bei einer bundesweiten Beschäftigtenbefragung (Index Gute Arbeit) des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, sich zu Hause um Angehörige – gerade um Kinder oder Ältere – zu kümmern. Bei den Männern seien es 41 Prozent. Schon heute hätte gut ein Fünftel aller Beschäftigten häufig Probleme, Familie und Job zeitlich zu vereinbaren. Bei alleinerziehenden Frauen seien dies aktuell sogar 42 Prozent.

„Sollte Schwarz-Rot jetzt den 8-Stunden-Tag abschaffen und bei der Wochenarbeitszeit ein Höchstlimit von 48 und in Ausnahmefällen sogar bis zu 73,5 Stunden setzen, würde die Bundesregierung damit echte Probleme für viele Familien im Herzogtum provozieren – im Job und in der Familie“, warnt NGG-Geschäftsführerin Anne Widder.

Dabei suchten nicht nur das Gastgewerbe und das Lebensmittelhandwerk, sondern auch viele Betriebe der Nahrungsmittelindustrie händeringend qualifiziertes Personal. „Den Arbeitskräftemangel in diesen Betrieben lösen wir nicht durch längere Arbeitstage, sondern durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kita-Plätze“, so Anne Widder.

Außerdem seien längere Arbeitstage auch eine Gefahr für die Gesundheit: „Nach 8 Stunden im Job steigt das Unfallrisiko immer mehr an. Nach 12 Stunden ist es sogar doppelt so hoch wie bei einem regulären 8-Stunden-Tag“, so Widder. Aber auch Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout könnten die Folge von zu langen Arbeitstagen sein.

Tags: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-GaststättenKitaNGG

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

RelatedPosts

Die Erziehungsberatungsstelle zieht um

Geesthacht: Fachdienst Kita zieht ins Rathaus

von Pressemitteilung
Juli 14, 2026
0
90

Geesthacht (pm). Einwohnerinnen und Einwohner, die Anliegen mit dem Team des Fachdienstes Kita der Stadtverwaltung Geesthacht besprechen möchten, sind ab...

Land plant Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation und Qualität in den Kitas

Kitaplatz-Situation in Geesthacht

von Pressemitteilung
Juni 16, 2026
0
628

Geesthacht (pm/gb). Mehr Kita-Plätze als Kinder: Von dieser Entwicklung berichten Medien aus vielen Regionen Deutschland. Das Interesse an dem Thema...

Erfolgreiche Initiative der Wirtschaft: Zehn Jahre bilingualer Unterricht im Hansebelt

Erfolgreiche Initiative der Wirtschaft: Zehn Jahre bilingualer Unterricht im Hansebelt

von Pressemitteilung
Mai 31, 2026
0
34

Lübeck (pm). „Mission completed! – Mission erfüllt!" Zehn Jahre nach dem Start des bilingualen Unterrichts an Lübecker und Bad Oldesloer Schulen...

Banana-Day in der Geesthachter Kita Regenbogen

Banana-Day in der Geesthachter Kita Regenbogen

von Pressemitteilung
April 25, 2026
0
99

Geesthacht (pm). Warum sind Bananen so gesund, welche Sorten von Bananen gibt es eigentlich, wo wachsen die gelben Früchte und...

Nächster Artikel
21 Euro fürs Schülerticket: Ulf Kämpfer und Cira Ahmad im Gespräch mit Eltern und Kommunen

21 Euro fürs Schülerticket: Ulf Kämpfer und Cira Ahmad im Gespräch mit Eltern und Kommunen

Herzogtum direkt

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg

*

  • Werbung
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • RSS Feed

Folgen Sie uns

Kein Ergebnis
Zeig alle Ergebnisse
  • Titel
  • Herzogtum Lauenburg
    • Mölln
    • Ratzeburg
    • Amt Berkenthin
    • Amt Breitenfelde
    • Amt Lauenburgische Seen
    • Amt Sandesneben-Nusse
    • Büchen
    • Schwarzenbek
    • Lauenburg
    • Geesthacht
  • Gesundheit
  • Jugend direkt
  • Kultur
    • Veranstaltungskalender
  • Land & Leute
    • Op Platt
    • Tiere
    • Umwelt & Natur
  • Sport
  • Wirtschaft
    • Aus der Region
    • Immobilien
    • WFL Newsletter

© 2025 Herzogtum direkt - DIE Onlinezeitung für Herzogtum Lauenburg