Ratzeburg (pm). Das Grüne Band ist aus dem Todesstreifen der ehemaligen innerdeutschen Grenze hervorgegangen. Was ist dort heute von der Elbe bis zur Ostsee noch zu sehen? Wie hat sich die Natur entwickelt? Diese beiden Aspekte beleuchtet der Ökologe Dr. Heinz Klöser in zwei Vorträgen, die von der BUND-Ortsgruppe und der Volkshochschule Ratzeburg in der Stadtbücherei Ratzeburg angeboten werden.
Am Dienstag, 3. Februar, referiert Dr. Klöser um 19 Uhr zum Thema Nicht nur Kalter Krieg – Das historische Erbe am Grünen Band.
Vieles aus der Zeit, in der unser Land brutal zerschnitten war, ist verschwunden, manches hat verborgen überlebt, gelegentlich gibt es auch auffallende Reste. Auch sind Denkmäler und Erinnerungsstätten entstanden. Wir wollen uns an die Orte begeben, die uns heute noch an diese Zeit erinnern, eine Erinnerung, die in unseren Tagen umso aktueller ist, in denen neue Zäune errichtet werden und der mühsam errungene Frieden in Europa wieder zerbrochen ist.
Eine Woche später, am Dienstag, 10. Februar ebenfalls um 19 Uhr geht es um Das Grüne Band und die vielfältige Natur des Nordens.
Das Grüne Band hat sich zu einem langen Streifen von Heiden und Trockenrasen entwickelt, der sich durch ganz Deutschland und darüber hinaus zieht. Doch zwischen Elbe und Ostsee ist das alles ganz anders. Hier erscheint das Grüne Band wie ein Querschnitt durch alle Lebensräume, die wir überhaupt haben. Diese Vielfalt mit ihren teilweise seltenen Arten wollen wir heute Abend erleben.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter vhs.ratzeburg@gmx.de









