Lauenburg (pm). Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass am 19. Januar 2026 die ersten Arbeiten auf der B 209-Elbebrücke Lauenburg für die Sanierung des maroden, gesperrten Gehwegs beginnen. Das Einrichten der Umleitungsstrecke begann bereits am 15. Januar.
Kraftfahrzeuge
Die Bundesstraße B 209 ist für die Reparaturarbeiten ab 20. Januar im Laufe des Vormittags, wie bereits mitgeteilt, hierfür halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mithilfe einer mobilen Baustellenampel über die Elbebrücke geführt. Die halbseitige Befahrbarkeit verläuft Abschnittsweise (Wanderbaustelle), so dass der Fahrstreifen nicht durchgängig gesperrt ist.
Des Weiteren wird zur verkehrlichen Entlastung der B 209 eine großräumige Umleitungs- und Ausweichbeschilderung – mit Empfehlung einer weiträumigen Umfahrung – über Geesthacht ausgeschildert: Die Umleitung verläuft über die B 5, B 404 über Geesthacht und die A 39, welche in beide Richtungen befahren werden kann.
Radverkehr
Der Radfahrende werden während der Bauarbeiten hilfsweise auf der Fahrbahn geführt. Es wird weiterhin um besondere Rücksichtnahme auf Radfahrende gebeten.
Shuttlebus
Für Fußgängerinnen und Fußgänger steht bereits seit Dezember ein Shuttlebusbetrieb im 20-Minuten-Takt zur Verfügung. Dieser fährt auch weiter täglich zwischen 4 und 22 Uhr zwischen den Haltepunkten in Lauenburg an der Haltestelle „Bahnhof“ und in Hohnstorf an der Haltestelle „Am Sportzentrum“.
Hintergrund
Die im Jahr 1951 errichtete kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke führt die Bundesstraße 209 sowie die Eisenbahnstrecke Lübeck–Lüneburg über die Elbe und verbindet Schleswig-Holstein mit Niedersachsen. Das Bauwerk ist im Eigentum der DB InfraGO AG. Die Fahrbahn, die Übergangskonstruktionen der B 209 sowie der Gehwegbelag befinden sich jedoch in der Zuständigkeit des LBV.SH. Der Landesbetrieb setzt die Erhaltungsmaßnahmen um, welche die Straßenbauverwaltung betreffen. Darüber hinaus gewährleistet der LBV.SH die Verkehrssicherheit der Bundesstraße und des Gehwegs. Die federführende Planung der gesamten Brücken-Instandsetzung liegt indes bei der DB InfraGO AG.
Immer informiert
Informationen zum Bauwerkszustand und zum Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen veröffentlicht der LBV.SH fortlaufend unter www.schleswig-holstein.de/b209-lauenburg im Internet. Langfristig plant der LBV.SH eine neue B 209-Brücke. Informationen zur Planung des Neubaus finden sich unter www.schleswig-holstein.de/elbquerung-lauenburg.
Mit Hochdruck
Sowohl die Straßenbauverwaltung als auch die DB InfraGO AG als Brückeneignerin arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Reparatur: Es werden Sanierungsarbeiten am Gehwegbelag sowie Sicherungsmaßnahmen an der Tragkonstruktion (unterhalb der Brücke) durch den Aufbau eines Gerüstes ausgeführt.










