Lauenburg (pm). Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 ist dieser Tag in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – ein Tag des Innehaltens, der Erinnerung und der Mahnung. Auch in Lauenburg/Elbe kommen am Dienstag, 27. Januar, Menschen zusammen, um der Millionen Ermordeten zu gedenken und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu setzen.
Die Gedenkveranstaltung, zu der die Stadt Lauenburg/Elbe gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren einlädt, verbindet würdevolles Erinnern mit dem Aufruf zur Wachsamkeit. In Zeiten, in denen Demokratie und Menschenrechte wieder unter Druck geraten, gewinnt das gemeinsame Gedenken besondere Bedeutung und wird zum Auftrag für die Zukunft.
- Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr am Korbinian-Apfel-Baum, der als lebender Gedenkort im Fürstengarten gepflanzt wurde. Vom Apfelbaum werden Lichter zum Gedenkstein auf dem Schlossplatz getragen – ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit.
- Um 17 Uhr versammeln sich die Teilnehmenden am Gedenkstein. Dort werden Menschen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Die würdevolle Atmosphäre am Gedenkstein lädt zum persönlichen Innehalten ein.
- Ab 18.30 Uhr steht das Haus der Begegnung (Fürstengarten 29) für Texte, Gespräche und Austausch offen, begleitet vom Chor OMAS UNITED.
Alle Menschen sind eingeladen, gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und ein Zeichen gegen Vergessen und für ein menschliches Miteinander zu setzen.

Die Partnerschaft für Demokratie Lauenburg/Elbe mit dem Amt Lütau wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.










