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Titel Feature

100 Jahre Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg

von Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg
Januar 15, 2026
100 Jahre Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg

Der 1. April 1925 gilt als Gründungsdatum des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg. Foto: hfr

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Das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums ist in der aktuellen Printausgabe der „Lauenburgischen Heimat“, der Vereinszeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, ein ausführlicher Beitrag zur Geschichte des Archivs erschienen. Herzogtum direkt veröffentlicht diesen Artikel nun exklusiv online. Der Text zeichnet die Anfänge des Kreisarchivs nach, beleuchtet seine räumliche und organisatorische Entwicklung und stellt die Menschen vor, die das Archiv seit 1925 geprägt haben. Grundlage sind historische Quellen, Archivberichte und die zum Jubiläum erarbeiteten Inhalte, die einen Einblick in die Arbeit, die Bestände und die Bedeutung des Kreisarchivs für die regionale Geschichts- und Familienforschung geben.

Von Kerstin Letz

In diesem Jahr kann das Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg auf seine 100-jährige Geschichte zurückblicken. Im März 1925 nämlich beschloss der Kreisausschuss des Kreis- und Landeskommunalverbandes Herzogtum Lauenburg, Dr. Hans Ferdinand Gerhard als Archivar des Kreises mit der Amtsbezeichnung „Lauenburgischer Landesarchivar“ einzustellen. Sein Dienstvertrag wurde mit Wirkung vom 1. April 1925 geschlossen, somit gilt dieses Datum als Gründungsdatum des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg.1

Erste Heimat des Kreisarchivs wurde das „Landeshaus“, später „Altes Kreishaus“ genannt. Dieses Gebäude war von 1726 bis 1728 durch den Lübeckischen Baumeister Petriny als Regierungskanzlei neben der Hauptwache am Markt errichtet worden. 1922 wurde es nach Umbaumaßnahmen als „Landeshaus“ feierlich eingeweiht, auch Magazine und Büroräume für ein Archiv wurden hergerichtet.2Im Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Kommunalverbandes von 1925 heißt es dazu: „Die Neuordnung des Archivs im Landeshause wurde vollendet. Der Hauptraum wirkt durch seine Gliederung und die freundlichen Farben sehr hübsch. Ein neu geschaffener Nebenraum enthält die Korn-, Geld- und Dienstregister seit 1695, die für die ländliche Familienforschung von größtem Werte sind. Ein vielteiliger großer Wandschrank ist dazu bestimmt, die Leihgaben der adligen Güter, der Innungen, Vereine usw. aufzunehmen und für die Eigentümer zu bewahren.“3Die Archivalien eines der heute noch wichtigsten Bestände des Archivs waren indes bereits eher in das Kreishaus gekommen. Der Erblandmarschall von Gudow hatte schon 1907 das bedeutende Archiv der Ritter- und Landschaft in das Kreishaus nach Ratzeburg überführt, wo es durch den Regierungsassessor Dr. Freiherr von Heintze aus Köslin mit Hilfe des Lübecker Staatsarchivars Johannes Kretzschmar geordnet worden war.4

Dr. Kurt Langenheim, 1968 (Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Abt. 14.Foto, Nr. 13/2)

Um das 100. Jubiläum des Kreisarchivs gebührend zu begehen, wurden zwei Wege beschritten. Zum einen nähert sich das Kreisarchiv seiner Geschichte, in dem es monatlich eine besondere Archivalie auf seiner Homepage präsentiert. Dabei wurde und wird auf drei Aspekte das Augenmerk gelegt; vorgestellt werden die Archivarinnen und Archivare des Kreisarchivs, dann der Ort des Archivs und natürlich sein Inhalt: aus den umfangreichen und vielschichtigen Aktenbeständen werden ganz besondere Stücke ausgewählt und veranschaulicht.5 Zum anderen wurde das Jubiläum bei einem Tag der offenen Tür gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises gefeiert. Das Team des Kreisarchivs gestaltete ein publikumswirksames Programm: eine Ausstellung im historischen Sitzungssaal zeigte wertvolle Urkunden der Ritter- und Landschaft, im Lesesaal konnte man sich umfassend zum Thema „Familienforschung im Kreisarchiv“ informieren und im Flur wurden Schautafeln zu den Archivarinnen und Archivaren des Kreisarchivs präsentiert. Auf Grundlage dieser Schautafeln – der „Ahnengalerie des Kreisarchivs“ – werden hier nun die Leiterinnen und Leiter des Kreisarchivs in chronologischer Reihenfolge jeweils kurz vorgestellt, hauptsächlich mit Blick auf ihr Wirken im Kreisarchiv.

Dr. Hans Ferdinand Gerhard

* 14. März 1868 in Wolfenbüttel,

† 15. September 1930 in Ratzeburg

Der aus Wolfenbüttel stammende Gerhard hatte in Berlin, Freiburg und Heidelberg Deutsche Philologie, Neuere Geschichte und Philosophie studiert und sich nebenher eingehend mit Kunst- und Kulturgeschichte sowie mit Fragen der Volkswirtschaft und Naturwissenschaft beschäftigt. In Heidelberg wurde er 1893 mit magna cum laude zum Doctor philosophiae promoviert, Thema seiner Dissertation war „Johannes Petrus de Memel und die Schwankliteratur des 14. Jahrhunderts“. Danach führten ihn Studienreisen u.a. nach Genf, Paris und London. Seit 1885 war er in der Redaktion des „Hamburgischen Correspondenten“ als Feuilletonredakteur und Herausgeber der „Zeitung für Literatur, Kunst und Wissenschaft“ angestellt. Er wurde 1897 Vorsitzender der Literarischen Gesellschaft und hatte, selbst dem Schreiben nachgehend, viele Kontakte zu Hamburger Dichtern. In Ratzeburg seit 1905 als freier Schriftsteller lebend, trat er dem Vorstand des Ratzeburger Bürgervereins für die Pflege der Volksbildung bei und hielt zahlreiche Vorträge. Während des Ersten Weltkrieges half er als Lehrer an der Lauenburgischen Gelehrtenschule aus. 1920 bewarb sich Gerhard auf die Stelle eines wissenschaftlichen Beraters für die Volkshochschulen im Kreis.6Sein Interesse an der Volksbildungsarbeit bestand schon seit Studienzeiten, zudem hatten ihn vielfältige Kontakte zur Hamburger Bewegung der künstlerischen Volkserziehung geprägt.

Mit Beschluss des Kreisausschusses des Kreises Herzogtum Lauenburg vom 20. März 1925 wurde Dr. Hans Ferdinand Gerhard als erster „Lauenburgischer Landesarchivar“ fest eingestellt. Im Ständehaus, dem heutigen Alten Kreishaus in Ratzeburg, Am Markt 10, fand Gerhard seine Wirkungsstätte. Nach Umbaumaßnahmen konnten im Kreishaus ab 1925 die Altbestände des Archivs bis 1882 sowie die Korn-, Geld-, Dienst- und Bruchregister der vier lauenburgischen Ämter in zwei Magazinräumen und die Urkunden im Gewölbezimmer hinter dem Landratszimmer untergebracht werden, für die Archivleitung standen Büroräume zur Verfügung. Gerhard ordnete die vorhandenen Archivbestände neu und machte sie für die wissenschaftliche Forschung nutzbar. Dass Gerhards Archivarbeit großes Vertrauen im Kreis genoss, beweist u.a. der Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Landeskommunalverbandes von 19267. In ihm wird die Schenkung des Gutsarchivs Rondeshagen an das „Landesarchiv“ (das heutige Kreisarchiv) anerkennend bemerkt. Gleichzeitig bemühte sich Gerhard intensiv um die lauenburgische Heimatgeschichte, er übernahm den Vorsitz des 1925 gegründeten Heimatbundes Kreis Herzogtum Lauenburg und die Schriftleitung der seit Oktober 1925 erschienenen Lauenburgischen Heimat. Mit besonderem Engagement widmete sich Gerhard dem Aufbau eines Heimatmuseums (dem Vorläufer des heutigen Kreismuseums), welches 1929 in der alten Bürgerschule in der Schrangenstraße in Ratzeburg eingeweiht werden konnte. Auch der Aufbau einer Volksbücherei ist ihm zu verdanken.8Leider verstarb Gerhard viel zu früh am 15. September 1930.9 Gerhards Nachlass, der vor allen Dingen sein schriftstellerisches Werk umfasst, befindet sich im Kreisarchiv.10

Exkurs: Lauenburgische Heimat

Wie oben erwähnt, wurde 1925 auch die erste Lauenburgische Heimat herausgegeben, damit gilt es, ein weiteres Jubiläum zu feiern. Herausgeber war der neu gegründete Heimatbund, hervorgegangen aus der Ortsgruppe Heimatschutz für den Kreis Herzogtum Lauenburg und Umgebung, von Regierungsassessor Sperber im Jahre 1911 gegründet. In seiner ersten Nummer im Oktober 1925 stellte der Heimatbund seine Aufgaben dar: Wichtigstes Anliegen sollte die bauberatende Tätigkeit für den Heimatschutz im engeren Sinne sein, hingewiesen wurde auf einen Arbeitsausschuss für Bauberatung. Im Weiteren benannte Schriftleiter Hans Ferdinand Gerhard das Studium und den Schutz der Naturdenkmäler, der Flora und Fauna des Kreises sowie der archäologischen Denkmäler als Angelegenheiten des Heimatbundes. „Die Erforschung der lauenburgischen Geschichte – vor allem in ihren politischen Zusammenhängen – nimmt der Heimatbund einstweilen nur in bescheidenem Maße in seinen Arbeitsplan auf; denn er hofft, dass der so verdienstvolle lauenburgische Geschichtsverein sich dieser Aufgabe bald wieder mit voller Kraft widmen wird“.11Diese Hoffnung sollte sich nicht erfüllen, dafür gingen der Heimatbund und der Geschichtsverein seit 1949 mit der Gründung des „Heimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg“ gemeinsame Wege.12 Gleichzeitig fand damit auch diese Folge der Lauenburgischen Heimat ein Ende. Die Satzung des neugegründeten Vereins bestimmte jedoch weiterhin die Herausgabe einer Zeitschrift, und 1950 konnte das erste Heft der „Neuen Folge“ der Lauenburgischen Heimat erscheinen. Die von 1925 bis 1940 erschienen Hefte werden heute als „Alte Folge“ bezeichnet.13

Siegfried Schellbach

* 14. August 1866 in Berlin,

† 26. Dezember 1951 in Mustin

Im Jahr 1931 übernahm laut Verwaltungsbericht des Lauenburgischen Landeskommunalverbandes 193114 der „Bibliothekar i.R.“ Siegfried Schellbach ehrenamtlich die Leitung des Kreisarchivs und des Heimatmuseums. Schellbach hatte in Berlin eine Ausbildung zum Bildhauer in der Kunstschule im Kunstgewerbemuseum und in der Kunstakademie genossen. Er war in Berlin als selbstständiger freier Künstler, Schriftsteller und Kunstkritiker tätig. Durch die Herstellung einer Büste Friedrich Nietzsches 1895 wurde die Friedrich Krupp-AG auf Schellbach aufmerksam und machte ihn zum Leiter der Bildungsstätte der Firma, später zum Bibliothekar der Krupp´schen Bücherhalle in Essen. Aufgrund von Sparmaßnahmen der Nachkriegsjahre verlor er diese Anstellung. Er erwarb das Haus „Breidablik“ in Mustin und zog Ende der 1920er Jahre mit seiner Frau, der Illustratorin Elisabeth Schellbach, dorthin um.15 Seitdem wandte sich Schellbach der heimatkundlichen Arbeit zu. Als ehemaliger Bildhauer widmete er sich der Erforschung der Heimatkunst und Volkskunde und unterstützte bereits Dr. Gerhard bei der Neuerwerbung von Objekten für das Kreismuseum.

Unter Schellbachs Ägide konnten für das Kreisarchiv u.a. in den 1930er Jahren die beiden Gutsarchive aus Niendorf an der Stecknitz und am Schaalsee/Goldensee, darunter zahlreiche Urkunden aus dem Witzendorffschen Bestand, für das Kreisarchiv erworben werden. Aktiv unterstützte Schellbach die Familienforschung im Kreis, u.a. initiierte er die Erstellung der Dubletten der Kirchenbücher des Kreises. Unter seiner Amtsführung wurde das Heimatmuseum weiter ausgebaut und erwarb sich einen guten Ruf. Schellbach war außerdem stark involviert in die vorgeschichtliche Landesaufnahme des Kreises durch Fundsuche, Meldung und Abgabe von Stücken an das Landesmuseum. Im Heimatbund engagierte sich Schellbach als Vorsitzender und Schriftleiter der Vereinszeitschrift Lauenburgische Heimat. Nach sechs Jahren legte er 1937 den Vorsitz und die Schriftleitung der Zeitschrift zugunsten des Rektors Robert Schwartz nieder. Dass dieser Rückzug auch politischer Natur war, liegt laut „Mitteilung [der neuen Schriftleitung, Anm. Verf.] an den Heimatbund“ nahe: „…Die neue Schriftleitung wird sich bemühen, die Ideen des dritten Reiches auf heimatlichem Boden zu fördern…“.16Nicht zuletzt die von Schellbach veröffentlichten Aufsätze in der Lauenburgischen Heimat zeugen von seinem großen – wohlgemerkt ehrenamtlichen – Engagement für die Geschichtsforschung des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Dr. Kurt Langenheim

* 21. Januar 1903 in Redingsdorf, Kreis Eutin,

† 18. September 1990 in Wendelstein

Die Stelle der Leitung des Kreisarchivs und Heimatmuseums war seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vollkommen unbesetzt, Siegfried Schellbach hatte sich einige Jahre um eine Nachfolge bemüht. Zum 1. September 1950 konnte Dr. Kurt Langenheim beim Kreis Herzogtum Lauenburg als Leiter des Lauenburgischen Heimatmuseums, des Kreisarchivs und des neu geschaffenen Amtes für kulturelle Angelegenheiten eingestellt werden. Langenheim hatte von 1925 bis 1932 Geschichte und Altertumskunde an Universitäten in München, Kiel und Berlin studiert und 1932 zur Megalithkeramik in Schleswig-Holstein promoviert. Nach seinem Studium war er als Assistent beim Staatlichen Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Danzig angestellt, später als Kustos beim Landesamt für Vorgeschichte in Breslau tätig. Von 1938 bis zum Kriegsende leitete er als Direktor das Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Danzig und war seit 1939 Dozent für das Fach Vorgeschichte an der Technischen Universität Danzig. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Langenheim von 1939 bis 1940 und von 1943 bis 1944 zur Front eingezogen. 1944 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft und wurde 1946 entlassen. Aufgrund seiner NSDAP-Mitgliedschaft seit 1927 und seiner nachweislichen Unterstützung der Partei wurde er durch den Entnazifizierungsausschuss für den Kreis Plön 1948 in die Kategorie IV (Mitläufer) eingestuft.17Als Langenheim die Leitung des Kreisarchivs übernahm, befand es sich noch im Alten Kreishaus am Markt. Langenheim bemühte sich intensiv um die Neuordnung des Archivs und Neuerwerbung von Archivalien, so berichtete er u.a. in den Lauenburgischen Heimatheften 1954 über den Erwerb des Gutsarchivs Gülzow18und 1959 des Gutsarchivs Müssen19. Intensiv bemühte sich Langenheim um den Aufbau des Kreismuseums, denn noch aus Kriegszeiten lagen die musealen Stücke 1950 verpackt im Proviantamt neben der Belowkaserne. 1954 konnte nach langjähriger Verhandlung für das Kreismuseum ein Nebengebäude des Herrenhauses (heute Kreismuseum) auf dem Domhof, in dem sich zu dieser Zeit die Domprobstei befand, angemietet werden. Nach seinem Umbau zog 1955 auch das Kreisarchiv hier in neu gestaltete Kellerräume ein.

Dank Langenheims Engagement konnte 1958 das Kreismuseum für das Publikum zugänglich gemacht werden. Zu Langenheims Aufgaben gehörten als Leiter des Amtes für kulturelle Angelegenheiten ebenso die Erwachsenenbildung, das Büchereiwesen sowie die Theater-, Musik- und Denkmalpflege.20Er organisierte die Kreiskulturtage und war maßgeblich an der Durchführung des jährlichen Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ beteiligt, welcher im Kreis Herzogtum Lauenburg seinen Anfang genommen hat.21Aktiv setzte sich Langenheim für die Heimatpflege ein. Von 1952 bis 1971 war er Schriftleiter der Zeitschrift Lauenburgische Heimat und arbeitete engagiert als Vortragender im Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg sowie im Vorsitz des Gesamtvereins mit.22/23
Ihm sind mehr als 225 Publikationen, viele Vorträge und Rezensionen zu verdanken.24Zum 1. Februar 1968 trat er in den Ruhestand und war danach noch für einige Zeit ehrenamtlich tätig.

Dr. Hans-Georg Kaack

* 9. Januar 1932 in Rendsburg,

† 28. Januar 2008 in Ratzeburg

Auf die Ende Dezember 1967 ausgeschriebene Stelle eines Leiters des Amtes für kulturelle Angelegenheiten bewarb sich 1968 Dr. Hans-Georg Kaack.25Dieser hatte von 1954 bis 1961 Geschichte, Germanistik, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten in Freiburg und Kiel studiert und 1966 zu den Anfängen der Stadt Rendsburg einschließlich ihrer Ratsverfassung bis gegen Ende des 16. Jahrhunderts promoviert. Seine berufliche Karriere startete er als Archiv-Berater für die Schleswig-Holsteinische landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft Kiel in Rendsburg. Nach dem Aufbau des Archivs der Genossenschaft wurde er 1967 zum Schulungsleiter für den Raiffeisenverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. in Kiel ernannt.

Mit Beschluss des Kreisausschusses des Kreises Herzogtum Lauenburg vom 20. März 1968 übernahm Dr. Hans-Georg Kaack zum 1. Juni 1968 die Leitung des Amtes für kulturelle Angelegenheiten mit dem Diensttitel „Kreisarchivar“.26Er führte damit die umfangreichen Aufgaben seines Vorgängers Dr. Kurt Langenheim fort. Seit 1969 teilte sich Kaack die Verantwortung für die Herausgabe der Zeitschrift Lauenburgische Heimat des Heimatbund und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg mit Langenheim und löste diesen 1971 schließlich komplett ab. Kaack war vielseitig interessiert, publizierte regelmäßig und förderte über Vorträge die Erwachsenenbildung im Kreis. Seine Forschungsthemen konzentrierten sich auf das Mittelalter und die Frühe Neuzeit, besonders widmete er sich der Erforschung der Geschichte des Kreises Herzogtum Lauenburg. 1981 wurde das Amt für kulturelle Angelegenheiten aufgelöst. Kaack blieb „Leiter des Kreismuseums einschließlich Kreisarchiv“. Der Denkmalschutz und der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ wurden dem Planungsamt unterstellt, die übrigen Verwaltungsangelegenheiten einschließlich Geschäftsführung für die Kreiskulturgesellschaft und die Federführung des Ausschusses für Kultur- und Gemeinschaftspflege wurden dem Amt für Jugend, Sport und Kultur, Kulturabteilung, zugeordnet. Seit 1981 erhielt Kaack Unterstützung von einer speziell für die Archivarbeiten angestellten Kreisarchivinspektorin.271982 zogen die Archivalien, welche seit 1955 in den Kellerräumen der alten Domprobstei (dem heutigen Kreismuseum) lagerten, zurück ins sanierte Alte Kreishaus am Markt – in die Räumlichkeiten, die auch heute noch vom Kreisarchiv genutzt werden.

Kaack veranlasste die Aufarbeitung vieler Quellen des Kreisarchivs und hat sich um die regionale Geschichtsschreibung mit vielen Publikationen, Vorträgen und Sonderausstellungen äußerst verdient gemacht.28 In der Lauenburgischen Heimat erschienen zahlreiche Veröffentlichungen von ihm.29Im Juli 1995 verabschiedete sich Dr. Hans-Georg Kaack in den Ruhestand.

Cordula Bornefeld

* in Koblenz

Bereits im Oktober 1993 übernahm Cordula Bornefeld die Leitung des Kreisarchivs, damit stand erstmals eine Frau und erfahrene Archivarin an der Spitze des Hauses. Bornefeld hatte von 1977 bis 1980 eine Ausbildung als Archivinspektorin beim Landeshauptarchiv in Koblenz absolviert und war danach beim nordrhein-westfälischen Staatsarchiv in Münster angestellt.30

Ihre hauptsächliche Tätigkeit sah sie in der Verzeichnung zahlreicher Aktenbestände, so schuf sie Grundvoraussetzungen für die Nutzung des Archivgutes durch die Öffentlichkeit. Unter ihrer Ägide entstand eine Vielzahl an Findbüchern. Zunächst konzentrierte sie sich besonders auf die älteren Bestände des Kreisarchivs, d.h. auf die Archivalien der ehemaligen Ämter Ratzeburg, Lauenburg, Schwarzenbek und Steinhorst, der Ritter- und Landschaft und der Gutsarchive. Später erschloss sie viele behördliche Unterlagen der Kreisverwaltung des Herzogtums Lauenburg.31Cordula Bornefelds Zeit im Kreisarchiv war geprägt vom engen Austausch und der Zusammenarbeit mit den Archivkolleginnen und -kollegen des Kreises, die in gemeinsamen Aktionswochen, Ausstellungen, Workshops, Buchprojekten und Publikationen mündete: so z.B. dem Werk „Zwischen Stillstand und Wandel“ über die jüngste lauenburgische Geschichte, welches anlässlich des 125. Kreisjubiläums 2001 erschien.32In weiteren eigenständigen Veröffentlichungen trug Bornefeld die Erinnerungen der Bürger anlässlich der Jubiläen wichtiger Ereignisse des Kreises zusammen; 2005 über den Gebietsaustausch im Grenzgebiet zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg im November 194533und 2014 über den Mauerfall und die Grenzöffnung zwischen Ost- und Westdeutschland 198934. Sie war bestrebt, das Archiv der Öffentlichkeit schwellenfrei für Forschung und Austausch zur Verfügung stellen. Langjährig engagierte sie sich als Redaktionsmitglied der Lauenburgischen Heimat, deren Schriftführung sie 2003 übernahm, und prägte so die Themen der Regionalgeschichtsforschung spürbar mit.35Bereits Ende der 1990er Jahre führte sie mit AIDA die erste Archivsoftware im Kreisarchiv ein und ließ 2016 die Kreistagsprotokolle 1946 bis 1970 digitalisieren. Damit legte sie entscheidende Grundsteine für die Arbeit des Kreisarchivs in der digitalen Welt. 2018 wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums ist in der aktuellen Printausgabe der „Lauenburgischen Heimat“, der Vereinszeitschrift des Heimatbundes und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg, ein ausführlicher Beitrag zur Geschichte des Archivs erschienen.

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Der Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg e.V. engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für die Erforschung, Bewahrung und Vermittlung der Geschichte und Kultur des Kreises Herzogtum Lauenburg. Ziel des Vereins ist es, historische Zusammenhänge verständlich zu machen, regionales Kulturgut zu sichern und das Interesse an der Heimatgeschichte in der Öffentlichkeit zu fördern. Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins finden sich unter https://hghl.org .

Der Verein gibt zwei Publikationen heraus: Die Vereinszeitschrift „Lauenburgische Heimat“ erscheint zweimal im Jahr und informiert über historische Forschungen, regionale Themen und Vereinsaktivitäten. Darüber hinaus veröffentlicht der Heimatbund Sonderdrucke und Sonderveröffentlichungen, die sich vertieft einzelnen historischen Fragestellungen widmen und in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Alle Veröffentlichungen sind sowohl in den lokalen Buchhandlungen als auch direkt beim Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg erhältlich. Der Heimatbund lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen und eingeladen, sich aktiv oder unterstützend einzubringen – ganz gleich, ob mit wissenschaftlichem Interesse, heimatkundlicher Neugier oder dem Wunsch, die regionale Geschichtsarbeit zu fördern.

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Dr. Anke Mührenberg

* in Lübeck

Im Oktober 2018 übernahm Dr. Anke Mührenberg die Leitung des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg. Ihre Kindheit und Jugend waren stark durch den Kreis geprägt, familiär bedingt hatte sie große Teile davon hier verbracht. Nach dem Gymnasium in Lübeck studierte sie Mittlere und Neuere Geschichte, Europäische Ethnologie sowie Osteuropäische Geschichte in Kiel und schloss ihr Studium 1997 mit dem Magister Artium (M.A.) ab. 2001 promovierte sie zum Thema „Die kulturellen und sozialen Lebensverhältnisse von Landarbeitern im Herzogtum Lauenburg von 1876 bis 1933“, gleichzeitig arbeitete sie in verschiedenen schleswig-holsteinischen Museen und Archiven. Nach ihrer Promotion absolvierte Mührenberg ein zweijähriges Museumsvolontariat am Institut für Stadtgeschichte in Karlsruhe und war anschließend tätig als Stadthistorikerin und Archivarin im Stadtarchiv Karlsruhe. 2005 wurde sie Leiterin des Pfinzgaumuseums Durlach und bildete sich von 2006 bis 2010 daneben an der Fachhochschule Potsdam zur Diplom-Archivarin weiter. Danach übernahm sie zusätzlich die stellvertretende Leitung des Stadtarchivs Karlsruhe.36Die enge Bindung an Norddeutschland veranlasste sie Ende 2012 zum Wechsel zurück in die Heimat, sie trat die Stelle der Archivleitung in der Archivgemeinschaft der Städte Schwarzenbek, Lauenburg/Elbe sowie der Gemeinde Wentorf bei Hamburg und des Amtes Hohe Elbgeest an. In dieser Tätigkeit war sie bereits seit 2013 Mitglied des Redaktionsteams der Lauenburgischen Heimat und konnte und kann so Einfluss auf die Forschungsthemen zur Geschichte des Kreises nehmen.37Die Bandbreite ihrer Veröffentlichungen in der Lauenburgischen Heimat ist groß, besonders hervorzuheben sind neben anderen ihre Forschungen zum Frauenwahlrecht im Kreis38 sowie zum Barber-Ljaschtschenko-Abkommen39.

Ihr Ziel als Leiterin des Kreisarchivs war es, selbiges weiter zu einem Ort der historischen, kulturellen und politischen Bildung für alle Generationen auszubauen sowie die Digitalisierung voranzubringen. Diese Ambitionen unterbrach der Ausbruch der Corona-Pandemie 2020, die zur Schließung auch der Archive für die Öffentlichkeit führte. 2021 übernahm Dr. Mührenberg mit der Leitung des Fachdienstes 160 der Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg die Gesamtleitung der Museen und des Kreisarchivs und wirkt von dieser Position weiterhin gestaltend auf die Entwicklung des Kreisarchivs ein.

Jana Margarete Betten, geb. Schmidt

* in Bad Segeberg

2021 wurde die Archivarin Jana Margarete Schmidt als Kreisarchivarin eingestellt. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bad Segeberg hatte Schmidt von 2010 bis 2018 Geschichtswissenschaft und Philosophie, Fachgebiet Neuere Geschichte in Kiel studiert und ihre Masterarbeit zum Thema „Angemessene Formen des Erinnerns. Opfer des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein“ geschrieben. Von 2014 bis 2016 war sie als Werkstudentin im Landeskirchlichen Archiv tätig und danach für ein Jahr als Archivarin in der Kirchenkreisverwaltung Plön-Segeberg beschäftigt. Im Oktober 2017 begann sie ein dreijähriges Duales Studium zur Diplom-Archivarin im Landesarchiv Schleswig-Holstein und war nach erfolgreichem Abschluss dort bis 2021 tätig.40

In den drei Jahren ihres Wirkens im Kreisarchiv trieb Schmidt die Digitalisierung voran, u.a. führte sie das Archivinformationssystem Arcinsys ein und organisierte mit Hilfe des Förderprogramms „Neustart Kultur“ neue technische Geräte für den Lesesaal. Auch sie engagierte sich im Redaktionsteam der Lauenburgischen Heimat und informierte u.a. über Neuigkeiten aus dem Kreisarchiv in der Rubrik „Neues aus den Archiven“. 2024 verließ sie den Kreis in Richtung Lübeck.

Ausblick:

Seit November 2024 ist Diplom-Archivarin Kerstin Letz, gebürtig aus Treuenbrietzen und lange Zeit im Archiv der Hansestadt Lübeck als Archivarin tätig, neue Leiterin des Kreisarchivs Kreis Herzogtum Lauenburg. Den Fokus der kommenden Jahre sieht sie weiterhin in der Digitalisierung einschließlich der Beteiligung des Archivs am Prozess zur Einführung der E-Akte, sowie – in heutiger Zeit unverzichtbar – in der Stärkung der Rolle der Archive zum Erhalt demokratischer Grundsätze in unserer Gesellschaft.

Engagiert mitgewirkt an der Quellenrecherche und an der Erstellung der Schautafeln hat die Archivangestellte Marie Winter. Auch die Fotografien aus dem Kreisarchiv wurden von ihr erstellt.

Anmerkungen:

1 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 8658.

2 Nähere Informationen über das „Alte Kreishaus“ in: 1726 Regierungskanzlei –
1982 Kreishaus am Markt, Ratzeburg 1982.

3 Bericht über die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen
Landeskommunalverbandes für das Jahr 1925, S. 18-19.

4 Archiv des Vereins für die Geschichte des Herzogthums Lauenburg, 9. Band, Heft 3,
Mölln 1910, S. 86-88.

5 Siehe dazu: www.kreisarchivherzogtumlauenburg.de.

6 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 8658.

7 Bericht über die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen
Landeskommunalverbandes für das Jahr 1926, S. 20.

8 Tramm, Traugott: Hans Ferdinand Gerhard zum Andenken, in: Lauenburgische Heimat,
Heft 4/Okt. 1930, S. 121-123.

9 Siehe auch: Lopau, Christian: Hans Ferdinand Gerhard – Zum 150. Geburtstag, in:
Lauenburgische Heimat 2018, Heft 205, S. 71-72 (mit weiteren Literaturhinweisen).

10 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Abt. 322.NL.

11 Lauenburgische Heimat 1925. Zeitschrift des Heimatbundes Herzogtum Lauenburg,
Heft 1, 1. Jahrgang, S. 2-5.

12 Siehe dazu: 1883-1983 – 100 Jahre Geschichtsverein, Schriftenreihe des Heimatbund
und Geschichtsvereins Herzogtum Lauenburg Band 20, Schwarzenbek 1983.

13 Ausführlich berichten über die Lauenburgische Heimat und ihren Vorgänger, das „Archiv
des Vereins für die Geschichte des Herzogthums Lauenburg“, das Redaktionsteam: 200 Hefte der Lauenburgischen Heimat und Zimmermann, Hansjörg: Lauenburgische Heimat –
Eine Erfolgsgeschichte“, in: Lauenburgische Heimat 2015, Heft 200, S. 10-35.

14 Bericht über die Verwaltung und den Stand der Angelegenheiten des Lauenburgischen
Landeskommunalverbandes für das Jahr 1931, in: Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg
KA.1 Nr. 8055.

15 Langenheim, Dr. Kurt: Siegfried Schellbach, in: Lauenburgische Heimat, Heft 3/Feb. 1953, S. 4-6.

16 Schwartz, Robert: Mitteilungen, in: Lauenburgische Heimat, Heft 1/Nov. 1937, S. 1.

17 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 20468.

18 Langenheim, Kurt: Das Gutsarchiv Gülzow als Depositum im Kreisarchiv Ratzeburg, in: Lauenburgische Heimat, Heft 4/April 1954, S. 38-40.

19 Langenheim, Kurt: Erwerb des Gutsarchivs Müssen, in: Lauenburgische Heimat,
Heft 27/Dez. 1959, S. 51.

20 Siehe dazu: Langenheim, Kurt: Das Amt für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen der
Kreisverwaltung des Kreises Herzogtum Lauenburg, in: Amtliches Kreisblatt für den
Kreis Herzogtum Lauenburg, Nr. 2 vom 13. Januar 1961, S. 6-8.

21 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 23726.

22 Kaack, Hans-Georg: Dr. Kurt Langenheim vollendet das 80. Lebensjahr, in:
Lauenburgische Heimat, Heft 105/Dez.1982, S. 1-5.

23 Kaack, Hans-Georg: Dr. Kurt Langenheim, in: Lauenburgische Heimat,
Heft 128/Dez. 1990, S. 59-60.

24 Bodenbach, Hans-Joachim: Leben und Werk des Archäologen, Museumsleiters, Dozenten
und Archivrats Dr. phil. Kurt Langenheim, in: Zur Archäologie in Norddeutschland, Hamburg 2006 (Beiträge für Wissenschaft und Kultur, Bd. 7), S. 121-175. Hier findet sich auch ein ausführliches Schriftenverzeichnis. Ergänzend dazu: Bodenbach, Hans-Joachim:
Dr. phil. Kurt Langenheim als Museumsdirektor in Danzig (1938-1945) und weitere
biographische Nachträge, in: Festschrift 20 Jahre Freie Lauenburgische Akademie,
Hamburg 2011 (Beiträge für Wissenschaft und Kultur, Bd. 10), S. 226-241.

25 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.201.KUL Nr. 8411.

26 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.110.P Nr. 38764.

27 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg KA.103 Nr. 30887.

28 Beispielhaft sei ein Grundwerk zur Geschichte Ratzeburgs erwähnt: Kaack, Hans-Georg: Ratzeburg. Geschichte einer Inselstadt. Regierungssitz – Geistliches Zentrum – Bürgerliches Gemeinwesen, Neumünster 1987.

29 Bornefeld, Cordula: Dr. Hans-Georg Kaack, in: Lauenburgische Heimat,
Heft 178/April 2008, S. 103-106 (inclusive einer Übersicht sämtlicher Veröffentlichungen Kaacks in der Lauenburgischen Heimat).

30 Bornefeld, Cordula: Meine Zeit im Kreisarchiv, Persönlicher Rückblick, in:
Lauenburgische Heimat, Heft 206/Nov. 2018, S. 119-120.

31 Bornefeld, Cordula und Haase, Hartmut: Findbuch der Archivbestände Kreis Herzogtum
Lauenburg 1876 – 1950 in Ratzeburg und Schleswig (zwei Bände, Veröffentlichung des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs 61), Schleswig 2001.

32 Zwischen Stillstand und Wandel. Der besondere Weg des Kreises Herzogtum Lauenburg
in die Moderne, Schwarzenbek 2001.

33 Bornefeld, Cordula: „Oma war gerade beim Buttern, als die Nachricht über den Gebietsaustausch kam…“ (Veröffentlichung des Kreisarchivs Ratzeburg), Ratzeburg 2005.

34 Bornefeld, Cordula: „Die Grenze ist offen? – Das glaube ich nicht…!“. Lauenburger
erinnern sich an ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte um den 9. November 1989
(Veröffentlichung des Kreisarchivs Ratzeburg), Ratzeburg 2014.

35 Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg 325.ZGS Nrn. 305-316.

36 Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Autorenverzeichnis: https://www.bbkl.de.

37 Nachfolgeschaft Dr. Anke Mührenberg, in: Lauenburgische Heimat, Heft 193/März 2023, S. 99.

38 Mührenberg, Anke: 100 Jahre Frauenwahlrecht. Frauen im Kreis Herzogtum Lauenburg
um die Jahrhundertwende, in: Lauenburgische Heimat, Heft 208/Nov. 2019, S.72-83.

39 Mührenberg, Anke: 75 Jahre Barber-Ljaschtschenko-Abkommen, in:
Lauenburgische Heimat, Heft 210/Nov. 2020, S. 8-37.

40 Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Autorenverzeichnis: https://www.bbkl.de.

 

 

Tags: Heimatbund und GeschichtsvereinKreisarchiv

Heimatbund und Geschichtsverein Herzogtum Lauenburg

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