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Titel Herzogtum Lauenburg Geesthacht

Mobilität von morgen in Geesthacht

von Gesine Biller
April 13, 2026
Erhöhte Gefahr durch Elterntaxis

Foto: Image by Alexa from Pixabay, hfr

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Geesthacht (pm). Wie sieht die Mobilität von Morgen in Geesthacht aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadtverwaltung Geesthacht seit Anfang 2025 intensiv. Gemeinsam mit dem Verkehrsplanungsbüro Planersocietät und dem Kommunikationsbüro TOLLERORT entwickeln & beteiligen arbeitet die Stadt an der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) – und beteiligt an diesem Prozess intensiv die Öffentlichkeit. Zuletzt hatten Interessierte in der Alfred-Nobel-Schule (ANS) Gelegenheit dazu, ihre Ansätze bei einem Workshop einzubringen und zu diskutieren. Diesem Treffen waren bereits verschiedene weitere Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung vorausgegangen, wie beispielsweise eine Online-Befragung und eine Jugendmobilitätskonferenz. Und am 18. April folgt die nächste Möglichkeit der Beteiligung.

Im Mittelpunkt der aktuellen Werkstatt, an der rund 40 Personen aus allen Geesthachter Stadtgebieten teilnahmen, standen bereits erarbeitete Maßnahmenvorschläge für die zukünftige Mobilitätsentwicklung und deren Priorisierung.  „Der VEP thematisiert die Mobilität der kommenden 10 bis 15 Jahre. Es ist wichtig, diesen Prozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Geesthacht zu gestalten. Jede Rückmeldung hilft, Maßnahmen passgenau und zukunftsorientiert an vielfältigen Bedürfnissen auszurichten“, erklärt Nico Bendschneider, Mobilitätsmanager der Stadt Geesthacht, der die Teilnehmenden der Werkstatt begrüßte.

Das Ergebnis des anschließenden Austauschs: Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Maßnahmen, die den Fuß- und Radverkehr verbessern. So sollte das Radverkehrsnetz weiter ausgebaut werden – vor allem Verkehrsknotenpunkte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass auch aus Sicht der Bevölkerung der Fuß- und Radverkehr einen höheren Stellenwert erhalten soll, denn nur wenn Alle an einem Strang ziehen, kann die Mobilitätswende gelingen“, sagt Sina Döhring aus dem Fachdienst Stadtplanung der Geesthachter Stadtverwaltung im Nachhinein. Für den Fußverkehr würden barrierefreie, sichere Querungen im Mittelpunkt der Diskussion stehen, auch wenn diese bekanntermaßen im Bereich von Bundesstraßen schwer zu realisieren sind, da die Stadt Geesthacht hier keine Entscheidungshoheit hat.

Hohe Priorität räumten die Teilnehmenden des Workshops außerdem dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein. Ein attraktives ÖPNV-Angebot sei Voraussetzung für den Wechsel vom Pkw zu Bus/Schiene und damit für eine Veränderung des eigenen Mobilitätsverhaltens. In diesem Zusammenhang sprachen sich Werkstattteilnehmende für den Ausbau des ZOB und dessen weiteren Umfelds aus. E-Scooter könnten als Ergänzung zum Fahrrad genutzt werden. Ein weiterer Vorschlag aus der Reihe der Bürgerinnen und Bürger: Weitere Parkmöglichkeiten an Schnittstellen außerhalb des Zentrums, um den Pkw-Verkehr in der Innenstadt zu reduzieren.

Die weiteren Schritte: Die Ergebnisse der Werkstatt werden in die Überlegungen einbezogen, an dessen Ende ein Maßnahmenkonzept für den VEP stehen wird.  Ein weiteres Angebot zur Beteiligung gibt es für Interessierte am 18. April 2026. Dann werden die Maßnahmenvorschläge vormittags und mittags in der Fußgängerzone (Bergedorfer Straße, Höhe Nessler) vorgestellt. „Wir wollen mit diesem Termin an einem Sonnabend zusätzliche Personengruppen ansprechen und deren Perspektiven in die weiteren Überlegungen einbeziehen“, erklärt das Planungsteam.

Im Sinne der Inklusion versuchen wir ab sofort zu unseren Artikeln auch eine Übersetzung in leichter Sprache zu bieten. Wir bitten um Verständnis, dass wir aus zeitlichen Gründen immer nur einige Berichte übersetzen können.
Image by Markéta Klimešová from Pixabay

Mobilität von morgen in Geesthacht

In Geesthacht wird seit Anfang 2025 intensiv an der Zukunft der Mobilität gearbeitet. Zusammen mit dem Verkehrsplanungsbüro Planersocietät und dem Kommunikationsbüro TOLLERORT entwickelt die Stadtverwaltung den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) weiter. Dabei wird die Öffentlichkeit stark einbezogen. Kürzlich gab es in der Alfred-Nobel-Schule (ANS) einen Workshop, bei dem Interessierte Ideen einbringen und diskutieren konnten. Vorher hatten bereits verschiedene Beteiligungsformate stattgefunden, zum Beispiel eine Online-Befragung und eine Jugendmobilitätskonferenz. Die nächste Möglichkeit zur Mitwirkung folgt am 18. April.

Bei der letzten Veranstaltung mit rund 40 Teilnehmenden aus allen Stadtteilen standen bereits erarbeitete Vorschläge für die künftige Mobilitätsentwicklung und deren Priorisierung im Fokus. Der VEP befasst sich mit der Mobilität der nächsten 10 bis 15 Jahre. Wichtig ist, diesen Prozess gemeinsam mit den Menschen aus Geesthacht zu gestalten. Jede Rückmeldung hilft, Maßnahmen passend und zukunftsorientiert an verschiedenen Bedürfnissen auszurichten.

Die Ergebnisse des Workshops zeigen: Es gibt großen Wunsch nach Verbesserungen für Fuß- und Radverkehr. Das Radverkehrsnetz soll weiter ausgebaut werden, besonders an Verkehrsknotenpunkten. Auch barrierefreie und sichere Querungen für Fußgängerinnen und Fußgänger stehen im Mittelpunkt, auch wenn diese an Bundesstraßen schwer umsetzbar sind.

Ein weiteres wichtiges Thema war der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Ein attraktives ÖPNV-Angebot gilt als Voraussetzung, um vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen. Vorschläge aus dem Workshop umfassen den Ausbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) und dessen Umgebung. E-Scooter könnten das Fahrrad ergänzen. Zudem wurde der Bau weiterer Parkmöglichkeiten am Stadtrand vorgeschlagen, um den Autoverkehr in der Innenstadt zu reduzieren.

Die nächsten Schritte: Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weiteren Planungen ein. Am 18. April 2026 werden die Maßnahmenvorschläge in der Fußgängerzone (Bergedorfer Straße, Höhe Nessler) vorgestellt. Mit diesem Termin am Samstag sollen zusätzliche Personengruppen erreicht und deren Perspektiven einbezogen werden.

 

Tags: Mobilitätskonzept

Gesine Biller

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