Herzogtum Lauenburg (pm). Eine Woche voller Austausch, neuer Ideen und praktischer Erfahrungen liegt hinter 19 engagierten Ehrenamtlichen: Sie haben erfolgreich an der Ausbildung zur Jugendgruppenleitung beim Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) teilgenommen und sich damit für ihre zukünftige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen qualifiziert. „Uns freut es, dass wir somit weitere Engagierte in der Jugendarbeit bei uns im Kreis haben. Ohne Jugendleiter und Jugendleiterinnen würde die Jugendarbeit nämlich nicht funktionieren“, so Julian Schlicht, 1. Vorsitzender des KJR.
Die Teilnehmenden im Alter von 16 bis 53 Jahren kamen aus unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit im Kreis – von Jugendfeuerwehren über Kreisjugendring bis hin zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Während der intensiven Schulungswoche setzten sie sich mit zentralen Themen der Kinder- und Jugendarbeit auseinander. Auf dem Programm standen unter anderem Gruppen- und Spielpädagogik, Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen, Kinderschutz, Kommunikation und Konfliktlösung sowie wichtige rechtliche Grundlagen der Jugendarbeit.

Dabei blieb es nicht bei Theorie: In zahlreichen Team- und Praxisübungen probierten die angehenden Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus, wie Gruppenprozesse funktionieren und welche Rolle konstruktive Kommunikation und Zusammenarbeit spielen. Kleine Herausforderungen, kreative Aufgaben und gemeinsame Reflexionen sorgten dabei immer wieder für lebendige Seminarphasen.
„Es war spannend zu sehen, wie schnell wir als Gruppe zusammengewachsen sind“, berichtet eine Teilnehmerin. „Besonders die praktischen Übungen haben gezeigt, wie wichtig Vertrauen, klare Absprachen und ein gutes Gespür für die Gruppe sind.“
Zum Abschluss der Ausbildung entwickelten die Teilnehmenden eigene, kleine Projektideen und setzten diese gemeinsam um. Dabei wendeten sie das Gelernte direkt an – von der Planung über die Aufgabenverteilung bis zur Durchführung.
„Man merkt schnell, wie viel Organisation, Kommunikation und Flexibilität hinter einer gelungenen Gruppenstunde steckt“, erzählt ein Teilnehmer. „Die Woche hat richtig motiviert, sich noch stärker in der Jugendarbeit zu engagieren.“
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können die Teilnehmenden nun die Jugendleiter-Card (Juleica) beantragen. Ausgestattet mit neuem Wissen, frischen Ideen und vielen Impulsen kehren sie nun in ihre Vereine und Jugendorganisationen zurück, um dort weiterhin Freizeitangebote und Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche mitzugestalten.
Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände im Kreis und vertritt deren Interessen. Gleichzeitig unterstützt er Vereine und Initiativen in der Kinder- und Jugendarbeit und setzt sich für gute Rahmenbedingungen für junges Engagement ein.










