Geesthacht (pm). Zugeparkte Fahrbahnen, die Einsatz-, Rettungs- und Müllfahrzeugen die Durchfahrt blockieren: Das ist in vielen Straßen Geesthachts Alltag. Wo Appelle nicht fruchteten, reagierte die Verkehrsbehörde der Stadtverwaltung bereits mit Halte- und Parkverboten – im Hudehof in Grünhof-Tesperhude und am Gorch-Fock-Weg beispielsweise. Besonders akut ist die Situation gerade am Rothenburgsorter Weg und am Borgfelder Stieg. Die zuständigen Abfallentsorgungsbetriebe melden: Kein Durchkommen. Die Konsequenz sind in diesem Fall überfüllte Mülltonnen und Sammelbehälter, deren Leerung ausbleiben muss, weil Wendekreise trotz Parkverboten zugeparkt wurden.
Die Stadtverwaltung sensibilisiert darum erneut: „Bitte überdenken Sie Ihr Parkverhalten. Halte- und Parkverbote haben einen Grund. Werden diese missachtet, ist das nicht nur ärgerlich, sondern es kann auch gefährlich werden. Denn nicht nur die Müllabfuhr kann an den so entstehenden Engstellen hängenbleiben. Auch Rettungswagen und Feuerwehrfahrzeuge kommen dann möglicherweise nicht an ihr Ziel. Und wir wissen alle: Im Ernstfall kann es auf Minuten ankommen.“
Werden die Regelungen weiter missachtet, wird die Stadtverwaltung Verkehrseinschränkungen überprüfen – zum Beispiel die Einrichtung von Einbahnstraßen, von Durchfahrtverboten, Park- und Halteverboten. Aktuell sind verengte Fahrbahnen durch geparkte Fahrzeuge unter anderem am Altonaer Ring und Rothenburgsorter Weg sowie am Bellevueberg Thema. Andere Bereiche, in denen es seit Jahren immer wieder zu Beschwerden von Abfallentsorgern, Busunternehmen und Einsatzkräften kommt, sind unter anderem die Straßen: Jahnstraße, Matthias-Claudius-Straße und Wandsbeker Ring. Eine Liste, die leicht verlängerbar ist. „Wir schauen uns die betroffenen Straßen nun nochmal genauer an und werden, wenn sich nichts ändert, zuerst mit verstärkten Kontrollen und dann gegebenenfalls auch mit neuen Regelungen reagieren“, kündigt die Stadtverwaltung an.









