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Titel Herzogtum Lauenburg

Agrarministerkonferenz: Schleswig-Holstein bringt Praxisvorschläge zum Bürokratieabbau ein

von Pressemitteilung
März 21, 2026
Agrarministerkonferenz: Schleswig-Holstein bringt Praxisvorschläge zum Bürokratieabbau ein

Foto: Bild von Tyli Jura auf Pixabay, hfr

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Kiel (pm). Schleswig-Holstein setzt sich auf der Agrarministerkonferenz (AMK) am 19. und 20. März in Bad Reichenhall für konkrete Maßnahmen zum Bürokratieabbau und praxisnahe Lösungen in der Land- und Forstwirtschaft ein. Grundlage sind zahlreiche Hinweise aus der Praxis, die unter anderem über die Online-Anlaufstelle für Bürokratieabbau in der Landwirtschaft des Ministeriums eingegangen, in der Arbeitsgruppe „Bürokratieabbau“ ausgewertet und zu konkreten Vorschlägen weiterentwickelt wurden. Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg bringt diese Anliegen nun in die Beratungen der Agrarministerkonferenz ein.

Die Ministerin fordert eine wirksame und zugleich bürokratiearme Bekämpfung von Ratten und anderen Schadnagern in landwirtschaftlichen Betrieben, da sie Vorräte, Hygiene, Lebensmittelsicherheit sowie die Tiergesundheit gefährden. Ab Juli 2027 verschärfen europäische Biozidvorgaben die Anforderungen an den Einsatz entsprechender Mittel. Schleswig-Holstein fordert daher, die bereits vorhandene Pflanzenschutz-Sachkunde auch für den Einsatz von Rodentiziden im eigenen Betrieb anzuerkennen.

„Unsere Landwirtinnen und Landwirte sind hervorragend ausgebildet und gehen verantwortungsvoll mit Rodentiziden um. Es wäre nicht vermittelbar, wenn sie künftig zusätzliche Sachkundenachweise erwerben müssten, obwohl die notwendigen Kenntnisse bereits in der Pflanzenschutz-Sachkunde vermittelt werden können. Wir brauchen hier eine pragmatische, bundeseinheitliche Lösung – ohne neue Lehrgänge und ohne zusätzliche Bürokratie. Sonst erschweren wir den Betrieben die Bekämpfung von Schadnagern, obwohl sie für Hygiene, Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit unverzichtbar ist“, sagte Schmachtenberg.

Zudem setzt sich die Ministerin für Entlastungen beim europäischen Pflanzenpasssystem ein. Grundsätzlich wird das System begrüßt, da es dabei hilft, die Einschleppung und Verbreitung bestimmter Schadorganismen zu vermeiden und deren Herkunft besser nachverfolgen zu können. Die verpflichtende Ausstellung und Kontrolle von Pflanzenpässen verursacht in der Praxis allerdings hohen bürokratischen Aufwand, insbesondere für kleine und mittelständische Gartenbaubetriebe. Schleswig-Holstein fordert deshalb eine Überprüfung auf EU-Ebene, risikobasierte Kontrollen sowie perspektivisch digitale Pflanzenpässe. „Der Pflanzenpass ist wichtig für den Schutz vor Schadorganismen. Gleichzeitig muss das System praxistauglich bleiben. Wir brauchen stärker risikobasierte Kontrollen und perspektivisch digitale Pflanzenpässe, die Papierdokumente ersetzen und Betriebe entlasten“, so Schmachtenberg.

Auch bei der zunehmend angespannten Zulassungssituation bei Pflanzenschutzmitteln sieht Schmachtenberg Handlungsbedarf. Schleswig-Holstein setzt sich daher mit anderen Ländern für eine Beschleunigung der Zulassungsverfahren, praxisnähere Anwendungsbestimmungen und eine konsequentere gegenseitige Anerkennung von Zulassungen innerhalb der EU ein. „Wir brauchen eine ausreichende Auswahl wirksamer und rechtssicher zugelassener Pflanzenschutzmittel. Bekämpfungslücken gefährden Erträge und fördern Resistenzentwicklungen. Gleichzeitig dürfen deutsche Betriebe im europäischen Wettbewerb nicht benachteiligt werden. Deshalb müssen Zulassungsverfahren schneller und innerhalb der EU stärker harmonisiert werden“, betonte Schmachtenberg.

Weitere Informationen zur Agrarministerkonferenz finden sich unter Agrarministerkonferenz (AMK) – Start

Tags: Landwirtschaft

Pressemitteilung

Bei Pressemitteilungen handelt es sich nicht um eine neutrale beziehungsweise kritische Berichterstattung im klassischen journalistischen Sinne. Es sind in der Regel Texte von Parteien, Organisationen, Institutionen und Unternehmen und schildern oft nur eine Sicht der Dinge. Die Redaktion von Herzogtum direkt prüft Pressemitteilungen vor Veröffentlichung stets nach bestem Wissen und Gewissen. So werden unter anderem Superlative und nicht belegbare Behauptungen aus den Texten entfernt.

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