Mölln (pm). Das Eulenspiegelkino beim Augustinum Mölln zeigt am Freitag, 20. März, um 19.30 Uhr, Joachim Meyerhoffs Beginn seiner Theaterkarriere „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ über seine Schauspielausbildung in München und sein Leben bei seinen Großeltern.
Dann am Sonnabend, 21. März, um 19.30 Uhr, die Aufzeichnung aus der Opéra Bastille in Paris von Wolfgang Amadeus Mozarts Ballett „Le Parc“ in drei Akten mit Epilog mit der Choreografie von Angelin Preljocaj unter der Regie von Louise Narboni. Weitere Infos unter www.eulenspiegelkino.de

„Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“
Ein neues Leben beginnt für Joachim: An der berühmten Schauspielschule in München aufgenommen, zieht er in die Villa seiner Großeltern. Dort begegnen ihm charmante Exzentrik und ungewöhnliche Rituale. Mit seiner Großmutter und seinem Großvater teilt er einen kuriosen Alltag, während er in der Welt des Theaters aus Leidenschaft und Konkurrenz eintaucht. Joachims Weg ist geprägt von skurrilen Erlebnissen und inspirierenden Momenten, die ihn auf die Suche nach seiner wahren Identität führen.
Die Figur Joachim ist dabei das Alter Ego des Bühnenschauspielers Joachim Meyerhoff, der seit 2007 in einer fortlaufenden Romanreihe namens „Alle Toten fliegen hoch“ autofiktional und ohne feste Chronologie über prägende Etappen seines Lebens schreibt. Nachdem 2023 bereits die Verfilmung „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ erschien, adaptiert Simon Verhoeven nun den dritten Band. Beide Filme teilen sich dabei die Darsteller*innen von Joachims Eltern (Devid Striesow und Laura Tonke), sie spielen also im selben MCU (das Meyerhoff Cinematic Universe).
„Ballett: Paris Opera: Le Parc“
Ein französischer Park wird zur Bühne der Liebe: Vier moderne Cupidos leiten das Spiel der Annäherungen und Zurückweisungen. Männer und Frauen suchen einander, flirten, beobachten, begehren – und stoßen sich zugleich ab. Hinter Fassade und Stolz lauern lange verdrängte Leidenschaften, die sich schließlich nicht länger unterdrücken lassen.
„Was bedeutet Liebe heute?“ – mit dieser Frage schuf Angelin Preljocaj 1994 sein Le Parc für die Pariser Oper. Dreißig Jahre später hat sich die Welt verändert, doch die zeitlose Kraft dieses Balletts begeistert weltweit. Sinnlichkeit und Eleganz verdichten sich zu Momenten purer Intensität – allen voran im berühmten Schluss-Pas-de-deux, wenn die Tänzer sich in einer einzigen Drehung zu einem endlosen, schwebenden Kuss vereinen: ein Bild, das sich ins Gedächtnis einbrennt …









