Mölln (ts). Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mölln standen neben dem Bericht der Wehrführung zahlreiche Ehrungen und Beförderungen. So wurden der Löschmeister Tomas Eichert für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber und der Löschmeister Jürgen Damaske für 50 Jahre aktiven Dienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold geehrt. Für ihre Verdienste um die Feuerwehr wurden Möllns stellvertretender Wehrführer Stefan Jacke sowie der langjährige Gruppen- und Zugführer Brandmeister Jan Fiedermann mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Nachdem sie die erforderlichen Lehrgänge absolviert haben, wurden der Gruppenführer Dustin Christopher Siemers zum Oberlöschmeister, der Zugführer Hannes Wateler zum Brandmeister sowie der Jugendfeuerwehrwart Jan-Ole Lübcke zum Hauptlöschmeister befördert.

Neben zahlreichen Gästen konnte Möllns Wehrführer Sven Stonies auch Möllns Bürgervorsteherin Katharina Fiedermann, Möllns Bürgermeister Ingo Schäper, vom Kreisfeuerwehrverband den stellvertretenden Kreiswehrführer Torsten Möller, den Ehrengemeindewehrführer Torsten Schöpp sowie eine größere Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Wittenburg begrüßen.


Dem Bericht des Wehrführers war unter anderen zu entnehmen, dass die ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr Mölln 2025 insgesamt 290-mal alarmiert wurden, wobei sie 41-mal im Rahmen der nachbarlichen Hilfe angefordert wurden. Wie der Wehrführer weiter ausführte, wurden die Möllner Blauröcke zur Bekämpfung von zwei Großbränden, drei Mittelbränden und zu 52 Klein- bzw. Entstehungsbränden gerufen.
Im Bereich der Technischen Hilfe wurden 153 Einsätze registriert, wobei die ehrenamtlichen Helfer allein in 90 Fällen mit dem Stichwort „Mensch in Not“ alarmiert wurden. In der Regel galt es Wohnungstüren für Polizei und Rettungsdienst zu öffnen bzw. Tragehilfen für den Rettungsdienst zu leisten. 61 Fehlalarme wurden im Berichtszeitraum registriert. Diese wurden in der Regel durch automatische Brandmeldeanlagen und private Rauchmelder verursacht. Dem Bericht war weiterhin zu entnehmen, dass im Jahr 2025 von den Ehrenamtlern somit 425 Einsatzstunden erbracht wurden.
Sven Stonies informierte die Anwesenden zudem über die getätigten Umbaumaßnahmen am und im Gerätehaus und berichtete, dass 2025 ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) in Dienst gestellt wurde. Außerdem blickte er noch einmal auf das 90-jährige Jubiläum des Spielmannszuges zurück.
Zum Abschluss seines umfangreichen Berichtes gab der Wehrführer einen Ausblick auf das Jahr 2026 und hob insbesondere die beabsichtige Gründung einer Kinderfeuerwehr hervor. Wie Sven Stonies ausführte, ist diese beabsichtigte Gründung nicht nur Nachwuchsarbeit sondern auch ein starkes Zeichen dafür, dass die Feuerwehr lebt, nach vorne schaut und Verantwortung für kommende Generationen übernimmt.
Abschließend versicherte er den Anwesenden, dass die Möllner Bevölkerung sich auch weiterhin stets auf die Freiwillige Feuerwehr verlassen kann und dankte den politischen Gremien und der Stadtverwaltung für die stete Unterstützung.
Nach den umfangreichen Berichten der Spielmannszugführung, der Jugendgruppenleitung und der Fachwarte, in denen den Anwesenden das vielfältige Aufgabenspektrum der Wehr vor Augen geführt wurde, bedankte sich Möllns Bürgermeister Ingo Schäper bei den anwesenden Mitgliedern der Wehr auch im Namen der Bürgervorsteherin und aller städtischen Gremien für die stete Hilfs- und Einsatzbereitschaft und sicherte der Wehr auch weiterhin die notwendige Unterstützung zu.
Die Jahreshauptversammlung bietet auch den Rahmen, um langjährige Mitglieder zu ehren und ihnen die entsprechende Bandschnalle sowie ein Präsent der Wehr zu überreichen. Seit 10 Jahren gehören Martin Baumann, Neo Silas Groneberg, Nico Grawert und Jannik Rittwage zur Feuerwehr und vor 20 Jahren trat Marcell Mislintat in die Feuerwehr ein. Auf eine 50-jährige Mitgliedschaft können nunmehr neben Jürgen Damaske auch Martina Martens, Andreas Nagel, Thomas Schulz und Jörg Lang zurückblicken.








